Das Kühlsystem eines Quantencomputers.

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Science

US-Regierung will bis 2028 einsatzbereiten Quantencomputer haben

Die US-Regierung hat sich laut einem Bericht von New Scientist ehrgeizige Ziele im Bereich Quantencomputing gesetzt. Anstrengungen und Forschung in dem Bereich sollen intensiviert werden, wie die Quantum Genesis Initiative des US-Energieministeriums mitteilte. Damit es bis 2028 einsatzbereite Quantencomputer gibt, wird ein Wettbewerb für Forscher gestartet und ein nationales Zentrum für Quantensupercomputer gebaut.

Das Ziel sei bis 2028 die größten Hürden bei Quantencomputing zu überwinden. Dann sollen fehlertolerante und größere Quantencomputer gebaut werden können, als dies heute möglich ist. Darío Gil vom Energieministerium erklärte, dass die Fortschritte in diesem Bereich zuversichtlich machen, dass man die Probleme in den nächsten 2 Jahren in den Griff kriegt - etwa beim Bau einzelner Qubits oder bei der Algorithmenentwicklung, die Quantencomputer nutzen können, um eigene Fehler zu erkennen und zu korrigieren.

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KI soll Entwicklung antreiben

Als wichtiger Baustein wird KI gesehen. Sie soll Quantenforschern helfen, ihre Projekte effizienter abzuwickeln und bei der Überwachung der neuen Computergeneration helfen. Die Initiative des US-Energieministeriums kommt, nachdem die US-Regierung 2 Milliarden Dollar in amerikanische Unternehmen investiert hat, die Quantencomputer entwickeln.

Neben der Entwicklung von neuen Supercomputern will das US-Energieministerium auch die Weiterentwicklung von Quantensensoren antreiben, die bereits am Markt sind und in naher Zukunft von Organisationen wie der NASA eingesetzt werden sollen.

Hochgesteckte Ziele

Ob die ehrgeizigen Pläne des US-Energieministeriums aufgehen, ist nicht gewiss. „2028 ist ziemlich ehrgeizig, aber nicht unmöglich“, sagt etwa Juliette Peyronnet vom Quantencomputerunternehmen Alice & Bob gegenüber New Scientist. Auch Gil sieht das gesteckte Ziel als äußerst ambitioniert. Er räumte etwa ein, dass wirklich einsatzfähige Geräte um Hunderte bis Tausende Male größer sein müssten, um die Pläne der US-Regierung zu erreichen. Mit der Größe steigt auch die Komplexität bei der Fertigung und im Betrieb. Er selbst hält das Ziel für sehr ambitioniert.

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Auch Lücken in den Lieferketten könnten die Pläne zunichtemachen: Für die Quantencomputer braucht man bestimmte Rohstoffe, die teilweise nur sehr begrenzt verfügbar sind. Können einzelne Hersteller Komponenten nicht liefern oder sollten sich Engpässe auftun, könnte das den Zeitplan gefährden. Ein Beispiel ist etwa Helium-3, das zur Kühlung der Quantencomputer benötigt wird.

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