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“Computer” von Perplexity gibt anderen KI-Agenten Aufträge

Perplexity stellt mit „COMPUTER“ ein neues Tool vor, das Usern erlaubt, Aufgaben für KI-Agenten zu erstellen. Ähnlich wie OpenClaw kann das agentische KI-System mehrere Agenten parallel ausführen und überwachen. COMPUTER soll Workflows koordinieren, die von einigen Stunden bis hin zu mehreren Monaten dauern.

Nutzen können das neue Tool derzeit Abonnenten von Perplexity Max. Man soll COMPUTER einfach einen Prompt geben können, was man erledigt haben will. Etwa: „Plane eine Marketingkampagne für mein Restaurant und setze sie direkt auf Social-Media-Plattformen um.“ Oder: „Erstelle mir eine App für iOS-Geräte, die mir beim Verwalten meines Lagers hilft.“

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Computer wählt Unteragenten aus

Das Programm soll eine Aufgabe dann selbstständig in kleinere Aufgaben zerteilen und Unteragenten mit Teilschritten beauftragen. „Diese Unteragenten können Webinformationen recherchieren, Dokumente erstellen, Daten verarbeiten oder API-Aufrufe an Ihre verbundenen Dienste tätigen“, erklärt Perplexity.

Welche Teilaufgaben das sind, wählt COMPUTER danach aus, welche es für eine bestimmte Aufgabe am geeignetsten hält. Dadurch unterscheidet sich COMPUTER grundsätzlich von ähnlichen Diensten wie Claude Cowork, bei dem nur eigene KI-Modelle von Anthropic genutzt werden.

Neben Perplexitys eigenen kommen bei COMPUTER auch KI-Modelle der Konkurrenz zum Einsatz: Darunter Claude Opus 4.6, das wichtige Entscheidungen trifft. Google Gemini und GPT 5.1 widmen sich tiefergehenden Recherchen. Googles Nano Banana erstellt Bilder, und Veo 3.1 kümmert sich um Videos. Grok arbeitet überall dort, wo einfache Aufgaben besonders schnell erledigt werden müssen.

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OpenClaws Fehler

Als Vorbild für COMPUTER gilt OpenClaw, das vom Österreicher Peter Steinberger entwickelt wurde. Auch dieses Programm nutzt parallel verschiedene KI-Sprachmodelle, die einzelne Tasks für ein konkretes Gesamtziel bearbeiten. Das Tool ist aber auch anfällig für Fehler und fiel immer wieder mit Sicherheitsproblemen auf.

Perplexity will aus den Erfahrungen mit OpenClaw gelernt haben: Die zentrale Verarbeitung erfolgt anders als bei OpenClaw nicht lokal auf einem Computer, sondern in der Cloud. Außerdem kann man – anders als bei OpenClaw – nicht wahllos Plugins hinzufügen, sondern es wurde eine bestimmte Auswahl vorgegeben. COMPUTER kann zwar weniger, dafür soll er bei dem, was er kann, zuverlässiger sein als OpenClaw.

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