Ein Selfie von Peter Steinberger bei der Arbeit
Österreicher hinter gehypter KI OpenClaw arbeitet jetzt für OpenAI
Unter KI-Kennern wird OpenClaw abgefeiert. Die Open-Source-Software ist eine Grundlage für KI-Agenten. Einmal auf dem Computer installiert, kann die Software selbstständig agieren und Aufgaben über mehrere Programme und Apps hinweg erledigen.
Der Hype um OpenClaw war so groß, dass auch die ganz großen KI-Unternehmen Wind davon bekommen haben. Und das hat Peter Steinberger, dem Österreicher hinter OpenClaw, einen neuen Arbeitgeber verschafft: Er wurde von OpenAI angeheuert.
OpenClaw soll weiter existieren
In einem Blogeintrag erklärt er, warum er das Jobangebot des ChatGPT-Machers angenommen hat, anstatt aus OpenClaw ein eigenes Unternehmen zu machen. Er habe das „Gründe-eine-Firma-Spiel“ schon gespielt und der Gedanke, das nochmal zu machen, reizt ihn nicht. Er sei im Herzen ein Erschaffer, der die Welt ändern möchte und nicht ein großes Unternehmen aufbauen will. Seiner Ansicht nach kann er dieses Ziel am besten erreichen, wenn er sich mit OpenAI verbündet.
Ein Selfie von Peter Steinberger bei der Arbeit
© Peter Steinberger
OpenClaw soll jetzt aber nicht einfach verschwinden, im Sinne von: OpenAI hat die Konkurrenz gekauft, bevor sie großwerden kann. Steinberger verspricht, dass OpenClaw weiterhin Open Source bleibt und als unabhängige Stiftung in OpenAI weiterbestehen wird.
Altman lobt Steinbeger
Sam Altman, CEO von OpenAI, beschreibt Steinberger als „Genie mit vielen tollen Ideen und KI-Agenten, die untereinander agieren und so sinnvolle Dinge für Menschen erledigen“. Altman erwartet, dass das schon bald eine Kerneigenschaft der OpenAI-Produkte werden wird.
OpenClaw wurde im November 2025 als Clawdbot veröffentlicht. Das KI-Unternehmen Anthropic reichte eine Trademark-Beschwerde ein, weil Clawd ausgesprochen zu ähnlich wie deren Chatbot Claude klingt. Steinberger wechselte deshalb am 27. Jänner den Namen zu Moltbot.
3 Tage später änderte er den Namen zu OpenClaw, weil Moltbot „nicht so leicht von der Zunge rollt“. Das Maskottchen, ein Hummer, überlebte die Namenswechsel.
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