Sandisk Extrem Fit USB-Stick im Test: Fast so klein wie eine 2-Euro-Münze
Es gab eine Zeit, in der man für ein paar Gigabyte zusätzlichen Speicherplatz noch eine 3,5-Zoll-Festplatte in der Größe eines dicken Buchs inklusive Netzteil mit sich herumschleppen musste. Diese Zeit ist heute glücklicherweise lang vorbei. Kleine, handliche USB-Sticks kommen in der Regel mit 64GB, 128GB oder mehr Speicherplatz.
Vor kurzem hat SanDisk mit dem Extreme Fit USB-C eine besonders kompakte Variante vorgestellt. Dieser kommt mit bis zu einem Terabyte Speicher und ist kleiner als ein gewöhnlicher Legostein. Oder auch als eine 2-Euro-Münze. Ich habe den SanDisk Extreme Fit USB-C in der 256-GB-Variante getestet.
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Wozu eigentlich?
In der Redaktion haben wir lange überlegt, womit man die Größe des kleinen Speichers am besten vergleichen kann. Im ersten Artikel haben wir Legostein geschrieben, allerdings merkte ein Kollege danach an, dass diese höchst unterschiedlich groß sein können und darum der Vergleich hinke.
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Wenn man nun aber hergeht und den Klassiker unter den Legosteinen, also den 2x4 nimmt, trifft die Aussage jedenfalls zu. Vergleichen könnte man den Stick sonst noch mit einem typischen Funkmaus-Empfänger.
Auch im Laptop fällt der Stick kaum auf - abgesehen von der Tatsache, dass er eben einen USB-C-Port belegt.
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Durch seine kompakten Abmessungen fällt der Extreme Fit kaum auf, wenn er im Laptop, Tablet oder Desktop-PC eingesteckt ist. Man kann das Gerät wie gewohnt verwenden, hat aber den Zusatzspeicher verfügbar. Das geht auch dank des Umstandes, dass der USB-Stick mit einem USB-C-Stecker ausgestattet ist, man braucht also für aktuelle Smartphones und Tablets keinen Adapter.
Und in der Praxis?
Der kleine USB-Stick ist wirklich sehr kompakt, und das hat nicht nur Vorteile. Alleine in den rund 2 Wochen des Tests habe ich mindestens siebenmal gedacht, ich hätte ihn verloren (er ist aber eh wieder aufgetaucht).
Auch im iPad macht der Stick eine gute Figur
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Dass man sich bei SanDisk mit bei den Abmessungen etwas gedacht hat, bemerkt man auch, wenn der USB-Stick in Geräten in Verwendung ist. Steckt man den USB-Stick in einem Smartphone an, kann man das Handy in der Regel trotzdem normal flach auf den Tisch legen.
Beim Google Pixel 10 funktioniert das perfekt. Das iPhone 17 Pro ohne Hülle liegt dank des kleinen Würfels sogar stabiler auf dem Tisch als ohne. Der kleine USB-Speicher wirkt zudem robust.
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SanDisk Extreme Fit USB-C in iPhone 17 Pro
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Lese- und Schreibleistung
Der kleine Stick kommt mit USB-3.2-Gen-1-Schnittstelle. Damit schafft er eine maximale Lesegeschwindigkeit von 400MB/s beim sequentiellen Lesen. Im Benchmark konnte ich diesen Wert auch gut erreichen, konkret waren es 389MB/s.
Etwas langsamer sieht es erwartungsgemäß beim Schreiben aus. Hier konnte ich rund 147MB/s messen. Auffällig an der Messung sind die spitzen Abfälle und Anstiege, höchstwahrscheinlich, weil der Cache immer wieder vollläuft.
Bei Random Read and Write sind die Werte naturgemäß nochmal deutlich langsamer. Das heißt, dass sich der Stick nicht optimal dafür eignet, Programme oder Betriebssysteme direkt auszuführen. Das fühlt sich träge an.
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Fazit: Kompakt, aber dann doch langsamer
Der Haupteinsatzzweck von Zusatzspeichern ist für mich das Verwalten von Videofiles. Damit kann ich sie nicht nur einfach von einem Gerät zum nächsten verfrachten, sondern auch direkt darauf bearbeiten. Da ich die USB-Speicher dafür nicht selten stundenlang eingesteckt habe, ist es wirklich äußerst angenehm, dass man den kleinen Würfel kaum bemerkt. Egal, ob ich das Smartphone dazwischen in die Hosentasche gebe oder das Tablet in den Rucksack packe - er kann einfach stecken bleiben.
Für einfache 4K-Projekte, etwa um Drohnen- oder Actioncam-Aufnahmen für YouTube oder Social Media aufzubereiten, reichen die Datentransferraten aus. Hier merke ich auch kaum einen Unterschied zur deutlich schnelleren SanDisk Extreme Portable SSD, die ich üblicherweise für sowas verwende.
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Bei Codecs mit hoher Bitrate oder 360-Grad-Videos wird der Stick allerdings zum Engpass. Keinesfalls würde ich den Stick für High-End-Bearbeitung, also 6K, 8K oder RAW empfehlen. Die Leute, die das brauchen, würden aber vermutlich auch nicht auf diese Idee kommen. Ebenfalls nicht empfehlen würde ich den Stick, um direkt Programme darauf auszuführen.
Unterm Strich überzeugt mich der SanDisk Extreme Fit. Er stellt eine günstige Möglichkeit dar, den Speicher von Tablet oder Notebook schnell und einfach zu erweitern. Perfekt für das Auslagern von Fotos oder Videos. Die Geschwindigkeitswerte hauen mich nicht vom Hocker, gehen aber für Alltagsanwendungen durchaus in Ordnung.
Auch der Preis von gut 35 Euro für die 256GB-Variante ist attraktiv. Bei 512GB sind es 64 Euro, für 1TB werden 118 Euro fällig. Bestellt werden kann er bei SanDisk direkt oder bei Amazon, wo er derzeit aber nicht lagernd ist.
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