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Neues Xiaomi-Handy kommt mit Rückseiten-Display und Riesenakku

Erst am Mittwoch hat Xiaomi sein Herbst-Flaggschiff auf einem Event in München vorgestellt. Das Highlight beim Xiaomi 15T und 15T Pro ist das 5x-optische Teleobjektiv von Leica. Allerdings steht die T-Serie bereits im Schatten: Denn Xiaomi hat tags darauf seine neuen Spitzengeräte für China vorgestellt. 

Die volle Aufmerksamkeit beim Xiaomi 17 Pro und 17 Pro Max liegt auf dem kleinen Zweit-Bildschirm, der sich auf der Rückseite befindet. Außerdem sind die neuen Xiaomi-Flaggschiffe die ersten Smartphones, die auf dem neuen Snapdragon 8 Elite Gen 5 aufbauen. 

Übrigens: Die 16er-Reihe hat Xiaomi kurzerhand einfach übersprungen - wohl deswegen, um mit Apple namentlich auf Augenhöhe sein zu können. Mit Pro und Pro Max wurde ebenso das Namensschema der iPhones übernommen.

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Das Display auf der Rückseite

Der Touchscreen soll nicht nur ein Hingucker sein, er soll auch einige praktische Funktionen ermöglichen. So sollen darauf etwa Notifications dargestellt werden, für Timer, Musik-Steuerung, Nachrichten und auch um Selfies mit der Hauptkamera aufnehmen zu können. 

Xiaomi bringt sogar eine eigene Handyhülle mit Steuertasten, sodass man Videogames auf dem rückseitigen Display spielen kann. Mit dem Retro-Gaming-Case und dem kleinen Bildschirm erinnern das Xiaomi 17 Pro und Pro Max ein wenig an einen Game Boy

Der LTPO-AMOLED-Screen auf der Rückseite des Xiaomi 17 Pro Max hat eine Diagonale von 2,9 Zoll und eine Refresh-Rate von 120 Hz. Er kommt auf eine maximale Helligkeit von 3.500 nits und hat eine Auflösung von 596 x 976 Pixel. Beim Pro-Modell misst das Display 2,7 Zoll.

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Riesiger Akku

Ein zweiter Bildschirm bedeutet einen erhöhten Energieverbrauch. Dem will Xiaomi mit einem Riesenakku entgegenwirken. So hat das 17 Pro Max eine Batterie mit einer Kapazität von 7.500 mAh, das Pro-Modell kommt auf 6.300 mAh

Xiaomi setzt dabei auf Lithium-Silizium-Akkus, die eine hohe Energiedichte aufweisen. Bei solchen Si/C Li-ion-Batterien wird Silizium als Anodenmaterial verwendet, wodurch mehr Energie auf demselben Raum gespeichert werden kann.

Die Ladeleistung beträgt bei beiden Pro-Varianten bei bis zu 100 Watt. Kabellos können sie mit bis zu 50 Watt aufgeladen werden. Das kabellose Reverse-Charging - also wenn mit dem Smartphone etwa Kopfhörer aufgeladen werden - funktioniert mit bis zu 22,5 Watt

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Display und Prozessor

Das Hauptdisplay des Xiaomi 17 Pro Max ist 6,9 Zoll groß, hat eine Refresh-Rate von bis zu 120 Hz und eine Peak-Helligkeit von 3.500 nits. Das Xiaomi 17 Pro kommt auf dieselben Spezifikationen, nur ist die Diagonale mit 6,3 Zoll deutlich kleiner. 

Beim Prozessor setzen beide Geräte auf das eben vorgestellte Spitzenmodell aus dem Hause Qualcomm: Snapdragon 8 Elite Gen 5 (3 nm). Je nach Speicherkonfiguration stehen 12 beziehungsweise 16 GB RAM zur Seite. 

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3-fache Leica-Kamera

Auf der Rückseite befinden sich insgesamt 3 Objektive, die allesamt mit 50 MP auflösen. Entwickelt wurde die Kamera wieder gemeinsam mit Leica.

Neben der Hauptkamera und dem Ultraweitwinkel gibt es noch einen 5-fachen optischen Periscope-Zoom. Auch die Selfie-Kamera auf der Vorderseite löst mit 50 MP auf. 

Xiaomi 17 

Abgesehen von den beiden Pro-Geräten hat Xiaomi auch das Standardgerät Xiaomi 17 präsentiert, das sich optisch deutlich von den beiden Pro-Modellen unterscheidet. Es hat keinen Screen auf der Rückseite und die Kameralinsen sind quadratisch angeordnet. 

Bei den Spezifikationen des Displays, der Kamera, des Prozessors und den übrigen Komponenten gibt es allerdings kaum Unterschiede. Auch die Akkukapazität von 7.000 mAh ist ähnlich hoch. Der Bildschirm des Xiaomi 17 hat eine Diagonale von 6,3 Zoll.

Xiaomi 17

Verfügbarkeit und Preis

Das Xiaomi 17, 17 Pro und 17 Pro Max werden vorerst nur in China auf den Markt kommen. Für gewöhnlich bringt Xiaomi seine Spitzengeräte im Frühjahr auf den globalen Markt und somit auch nach Europa und Österreich. In den vergangenen Jahren war der Startschuss dafür jeweils die Mobilfunkmesse MWC, die in der Regel Ende Februar in Barcelona stattfindet. 

Spannend wird, ob Xiaomi auch bei seinen globalen Spitzengeräten auf die Si/C Li-ion-Akkus mit der hohen Kapazität setzt. Es ist durchaus vorstellbar, dass die Geräte in Europa mit herkömmlichen Akkus und einer niedrigeren Kapazität auf dem Markt kommen könnten. 

Wenn man die Preise umrechnet, werden die neuen Flaggschiff-Handys in China alle unterhalb der 1.000-Dollar-Marke verkauft. In Europa werden die Preise aber voraussichtlich deutlich darüber liegen. Das Top-Modell aus dem Vorjahr kostete zum Marktstart hierzulande 1.499 Euro, das Standardgerät war ab 999 Euro zu haben. 

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Florian Christof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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