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Zwei Kameras und Fingerprint: ZTE Axon Elite im Kurztest

Das Axon Elite ist ZTEs internationale Version des Axon, das bereits in China auf den Markt gekommen ist. Das Handy ist im High-End-Sektor angesiedelt, Herzstück ist ein Qualcomm Snapdragon 810 Chip mit drei GB RAM. Die futurezone hat das Axon ausprobiert.

Wie auch Huawei hat es ZTE mittlerweile verstanden Handys zu bauen, die sich auch hochwertig anfühlen. So auch das Axon: Die Metallrückseite gibt dem Handy eine wertige Haptik und die Verarbeitung stimmt ebenfalls. Optisch ist das Gold des Axon Elite jedoch weniger gelungen, besonders das goldene Lederimitat auf der Rückseite sieht vorsichtig ausgedrückt gewöhnungsbedürftig aus. Weniger vorsichtig ausgedrückt: Als ob jemand mit einem Lackspray vom Autozubehörgeschäft versucht hätte, das Gerät mit Glitzerfarbe zu "verschönern".

Das FullHD-Display mit der Diagonale von fünf Zoll hat zwar eine gute Farbdarstellung, spiegelt aber überdurchschnittlich stark. Die maximale Helligkeit reicht nicht ganz aus, um dem entgegenzusteuern.

Fingerprint und Kamera

Der Fingerabdrucksensor liegt wie bei Huawei und Gigaset auf der Rückseite und reagiert grundsätzlich zwar zuverlässig, durch die Positionierung kommt es aber immer wieder vor, dass man ihn nicht perfekt erwischt und das Handy darum nicht beim ersten Versuch entsperren kann.

Die Kamera fotografiert mit maximal 13 Megapixeln. Zusätzlich ist ein zweites Kameramodul auf der Rückseite installiert, das mit zwei Megapixeln auflöst. Der Zweck der zweiten Kamera ist nicht das traditionelle Fotografieren, sondern das erzeugen einer Tiefenunschärfe bei Nahaufnahmen oder Porträts.

Insgesamt ist das Axon ein durchschnittliches Gerät mit einem eigenwilligen Äußeren. Bei einem geplanten Preis von rund 420 Euro könnte das Handy mit seinen Features für den ein oder anderen Käufer dennoch interessant sein.

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Thomas Prenner

ThPrenner

Beschäftigt sich mit Dingen, die man täglich nutzt. Möchte Altes mit Neuem verbinden. Mag Streaming genauso gern wie seine Schallplatten. Fotografiert am liebsten auf Film, meistens aber mit dem Smartphone.

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Gregor Gruber

Testet am liebsten Videospiele und Hardware, vom Kopfhörer über Smartphones und Kameras bis zum 8K-TV.

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