Science

Mängel bei Starliner: NASA verliert das Vertrauen in Boeing

Nach dem missglückten Test des "Starliner" muss die Betreiberfirma Boeing 61 Korrekturen an dem Raumschiff vornehmen. Das habe eine Untersuchung ergeben, teilten Boeing und die US-Raumfahrtbehörde NASA bei einer Pressekonferenz mit

Das werde wahrscheinlich "mehrere Monate" dauern, sagte der stellvertretende NASA-Chef Doug Loverro. "Das war eine knappe Angelegenheit. Wir hätten das Raumschiff zweimal fast verloren während der Mission." Die Auflistung der Mängel und die Empfehlungen an Boeing zeigen, dass die NASA das Vertrauen in Boeing zunehmend verliert, wie die Washington Post schreibt.

Software-Probleme

Unter anderem beanstandet die Raumfahrtbehörde Software-Probleme mit dem Timer. Diese haben dazu geführt, dass die Triebwerke der Raumkapsel zum falschen Zeitpunkt gezündet wurden. Aufgrund der Untersuchungen empfiehlt die NASA, dass Boeing die Software des Starliner-Raumschiffs noch einmal überarbeitet und neuen Tests unterzieht.

Der "Starliner" hatte es bei einem unbemannten Test im Dezember nicht in den Orbit und zur Internationalen Raumstation ISS geschafft, unter anderem wegen eines Problems mit der automatischen Zündung der Antriebe. Mit dem gemeinsam von Boeing und der NASA entwickelten "Starliner" sollten eigentlich bereits dieses Jahr Astronauten zur ISS gebracht werden.

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