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07/22/2019

Lime-Scooter können jetzt in Uber-App gebucht werden

Das E-Scooter-Start-up und der Fahrtdienst kooperieren in Wien. Zugleich wurde eine einstweilige Verfügung gegen Uber erlassen.

Die E-Scooter des Anbieters Lime sind in Wien ab sofort auch über die Uber App verfügbar. Nutzer erhielten die Roller zum gleichen Preis wie in der Lime App. Die Entsperrung eines Scooters koste 1 Euro, die Nutzung 20 Cent pro Minute, gab Uber am Montag bekannt.

Uber entwickelt sich zu einer echten Mobilitätsplattform, die nicht nur Fahrdienst-Vermittlungen, sondern auch andere zuverlässige und erschwingliche Alternativen zum persönlichen Pkw anbietet“, sagte Uber-Österreich-Chef Martin Essl laut einer Aussendung.

Unklare Situation

Der Fahrdienstvermittler Uber bietet auf seiner App derzeit die Services UberX, Green, Black und Van an. Den angedrohten Rückzug aus Österreich hat das Technologieunternehmen nach einer Gesetzesänderung vorerst aufgeschoben. Die einheitlichen Tarife für Taxi und Mietwagen und die Taxischeinpflicht für alle lassen noch auf sich warten, das Gesetz tritt erst im September 2020 in Kraft.

Was dann passiert, ist aber noch nicht klar. „Wenn das Gesetz, so wie es jetzt momentan geschrieben ist, in Kraft tritt, dann bedeutet das, dass Uber und auch viele andere Vermittlungsplattformen Produkte und Services wie UberX nicht mehr anbieten können. Deswegen sind wir jetzt noch immer in der Hoffnung, dass sich das Gesetz jetzt noch ändern kann und flexible Preise ermöglicht“, sagte Essl kürzlich in der ORF-Sendung „konkret“.

Einstweilige Verfügung gegen Uber

Zumindest die Konkurrenz hält den Druck aufrecht. Am Montag verkündete das Handelsgericht Wien, dass erneut eine einstweilige Verfügung gegen Uber erlassen wurde. Dem ging eine Beschwerde des Taxi-Unternehmens 40100 voraus. Diese untersagt Uber „die Durchführung von Verkehrsdienstleistungen ohne Niederlassung und Gewerbeberechtigung untersagt. Ihr (Uber) stünde es frei, eine Gewerbeberechtigung zu erlangen und eine Niederlassung in Österreich zu begründen. So könnte sie ihre Dienste weiter anbieten.“