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Neuer Messenger verspricht iMessage auf Android

Seit WhatsApp angekündigt hatte, die Nutzungsbedingungen zu ändern und mehr Daten mit dem Mutterkonzern Facebook zu teilen, ist wieder einmal Bewegung in die Messenger-Branche gekommen. WhatsApp-Alternativen wie Signal verzeichneten etwa massenhaft Neuanmeldungen.

Mit Beeper betritt nun ein neuer Messenger mit großmundigen Versprechungen die Bühne. Genauer gesagt handelt es sich dabei um einen Meta-Messenger, der auf einer einzigen Benutzeroberfläche verschiedene Messenger bündelt - mit dabei sind unter anderem WhatsApp, Signal, Telegram, Slack, Twitter, Discord, Instagram, Facebook Messenger und iMessage.

iMessage auf Android

Mit der Versprechung, dass mit Beeper auch Apples iMessage auf Android, Windows und Linux funktioniert, macht das Projekt nun von sich reden. Der Apple-Messenger ist nämlich bisweilen nur auf Apple-Geräten verfügbar. Das wird oft auch als Grund angegeben, warum iPhone-User nicht auf Android wechseln wollen.

"Wir wenden einige Tricks an", schreibt Beeper-Entwickkler Eric Migicovsky auf Twitter, der übrigens den Smartwatch-Hersteller Pebble gegründet hat. Um welche Tricks es sich denn dabei handelt, wollten Interessierte wissen.

Alle, die sich nun einen extrem ausgeklügelten Hack erwartet haben, werden etwas enttäuscht sein. Denn die Trickserei findet weniger auf der Software-Seite und vielmehr auf der Hardware-Seite statt.

Trickserei notwendig

Um iMessage auf Nicht-Apple-Geräte zu bringen, benötigt es eine Art "Bridge", beispielsweise ein MacBook, das dauerhaft online ist. Auf dem MacBook wird die Beeper-App installiert und kann die Informationen an andere Geräte weiterleiten, auf denen ebenso die Beeper-App installiert ist.

Wer kein Apple-Produkt nutzt, kann bei Beeper um ein altes iPhone ansuchen, auf dem die Beeper-App installiert ist. Das Unternehmen versendet dann aufbereitete und jailgebreakte iPhones an Beeper-Nutzer, wie Migicovsky auf Twitter schreibt und als Beweis ein entsprechendes Foto angehängt hat.

Nun kommt die Kostenfrage ins Spiel. Weil Beeper nicht einfach so alte iPhones an alle Nutzer senden kann, ist die Meta-Messenger-App nicht kostenlos. Um die App nutzen zu können, ist ein monatlicher Beitrag von 10 Dollar fällig.

Alternativer Meta-Messenger kommt aus Österreich

Ob mit dem Abo-Modell tatsächlich viele Nutzer zu Beeper wechseln werden, wird sich zeigen. Vor allem deswegen, weil Beeper bei Weitem nicht der einzige Dienst dieser Art ist. Wer einen kostenlosen Meta-Messenger nutzen will, soll sich Franz ansehen.

Der Meta-Messenger wird in Wien entwickelt und hat mit seinen zahlreichen unterstützten Diensten weltweit von sich Reden gemacht. Insgesamt können in Franz 73 verschiedene Messenger-Dienste gebündelt werden. 

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