Amazon Logo mit Köpfen  im Vordergrund.
© REUTERS / Priyanshu Singh
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Amazon eröffnet Pop-up-Store auf der Mariahilferstraße

Der Online-Händler Amazon eröffnet am 27. Mai einen temporären Pop-up-Shop in Wien. Der Standort befindet sich in der Mariahilferstraße 117, wo für die Dauer einer Woche ausgewählte Produkte österreichischer Verkäufer präsentiert werden. Amazon will laut eigenen Angaben österreichische KMU damit in den Fokus rücken. 

Auch wenn Amazon in der Ankündigung von "Shop" spricht, wird man dort nichts kaufen können, wie es auf Anfrage der futurezone heißt. Es wird lediglich die Möglichkeit geben, die vorgestellten Produkte anzuschauen und gegebenenfalls auszuprobieren. Ein QR-Code verlinkt dann direkt zu Amazon, wo man die jeweiligen Artikel dann schließlich auch kaufen kann. Insgesamt sollen es rund 70 Aussteller sein, die sich dort präsentieren werden.   

KMU Impact Report

Der Online-Händler präsentiert gleichzeitig den Amazon KMU Impact Report, in dem die jährliche Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) aus Österreich im Bereich des digitalen Handels untersucht werden. Auch, wie der E-Commerce den heimischen Wirtschaftsstandort beeinflusst. 

Amazon will seine Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft damit wohl auch in ein besseres Licht rücken. Der Online-Händler steht diesbezüglich immer wieder in der Kritik. Diese bezieht sich etwa auf die große Marktmacht sowie seine komplexen Steuervermeidungsstrategien und die damit einhergehende negative Auswirkung auf die lokale Wertschöpfung.

Amazon hat in der Vergangenheit auch schon auf verschiedene Art und Weise versucht, mit physischen Filialen Fuß zu fassen. So wurden mehrere kassenlose Supermärkte eröffnet, in denen man einfach Produkte nehmen und gehen konnte. Was man kaufte, wurde per Kameras erfasst und automatisch abgerechnet.  Die futurezone hat einen solchen Supermarkt Mitte 2019 in San Francisco besucht. Anfang 2026 wurden alle Filialen von Amazon Go jedoch geschlossen.

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