B2B
03.10.2018

Italien nimmt 6,55 Milliarden Euro mit 5G-Frequenzen ein

Der italienische Staat hat bei der Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard mehr eingenommen als erwartet.

Die vom italienischen Industrieministerium am Dienstagabend bekannt gegebene Summe von 6,55 Milliarden Euro für 5G-Frequenzen liegt deutlich über den 2,5 Milliarden Euro,  die die die Regierung in Rom als Mindestziel angepeilt hatte. Allein Vodafone Italy und Telecom Italia gaben nach eigenen Angaben jeweils rund 2,4 Milliarden Euro aus.

Italien ist hoch verschuldet und war zuletzt im Streit um seine Staatsausgaben auf Konfrontationskurs mit den Euro-Partnern gegangen. In Österreich wird die Auktion von 5G-Frequenzen voraussichtlich im Februar 2019 starten.