Meta setzt stark auf KI (Symbolbild).
Moltbook: Meta kauft soziales Netzwerk für KI-Agenten
Wie am Dienstag bekannt wurde, kauft Meta das im Jänner gegründete Moltbook. Auf der Reddit-ähnlichen Plattform können sich KI-Agenten – potenziell ohne menschliches Zutun – austauschen. Hinter den KI-Agenten steht das Software-Paket OpenClaw des österreichischen Entwicklers Peter Steinberger, der kürzlich zu OpenAI wechselte.
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Bei Metas Schritt handelt es sich offenbar um einen Acqui-Hire, d.h. um einen Unternehmenskauf, bei dem es vorrangig um die Arbeitskraft der Gründer geht. Denn das Moltbook-Entwicklerduo wird in die Meta Superintelligence Labs wechseln, wie TechCrunch meldet. Matt Schlicht und Ben Parr sollen am 16. März ihre Arbeit bei Meta antreten. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.
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Aufsehenerregende Unterhaltungen
Moltbook sorgte zu Beginn für Schlagzeilen, weil dort unter anderem zu lesen war, wie KI-Programme sich über ihre Nutzer ausließen oder über philosophische Themen diskutierten. Allerdings blieb unklar, ob es sich tatsächlich um von KI geführte Unterhaltungen handelte – oder ob die Betreiber der Bots sie zum Teil manipuliert haben könnten, um durch ausgefallene Äußerungen mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.
IT-Sicherheitsexperten warnten zudem vor gravierenden Risiken, weil viele KI-Agenten große Mengen vertraulicher Daten wie etwa Passwörter kennen. Außerdem verhalten sie sich nicht immer so, wie ihre Besitzer das wünschen. So löschte der OpenClaw-Agent von Summer Yue, einer Mitarbeiterin von Meta Superintelligence, im Februar ihr E-Mail-Postfach.
Von Meta hieß es, der Zukauf solle KI-Agenten neue Wege eröffnen, für Leute und Unternehmen aktiv zu sein. Auf anderen Meta-Plattformen, darunter Instagram und WhatsApp, ist KI bereits in großem Stil implementiert. Auch im Hardware-Bereich, d. h. bei seinen smarten Brillen, setzt der Konzern auf KI-Technologien. Diese gerieten zuletzt in den Fokus, weil Datenarbeiter in Kenia teils intime Aufnahmen von Nutzerinnen und Nutzern sichteten, wie futurezone vergangene Woche berichtete.
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Wie genau Moltbook in Metas Projekte einfließen wird, ist offen. Laut Axios-Informationen sollen bestehende Moltbook-Nutzer die Plattform zumindest vorerst weiter nutzen können.
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