B2B
30.05.2018

Neue Digitalisierungsagentur startet im Sommer

Die DIA soll als Ansprechpartner für Digitalisierungsfragen fungieren und wird bis 2020 mit einem Budget von 13 Millionen Euro ausgestattet.

Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) haben heute die neue Digitalisierungsagentur (DIA) vorgestellt, die im Sommer ihre Arbeit aufnehmen und als Ansprechpartner für alle Digitalisierungsfragen fungieren soll. Die DIA wird von den beiden Ministerien finanziert und in der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in Wien eingerichtet.

Die Digitalisierung sei ein „tiefgreifender Transformationsprozess, sie betrifft als Querschnittsmaterie alle Lebensbereiche“, sagte Hofer am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. Darum habe jedes Ministerium auch schon einen Chief Digital Officer (CDO). „Diese CDOs bilden die interministeriellen Schnittstellen, die CDO Task Force, damit die Digitalisierung auch in den Ministerien umgesetzt wird.“

20 Mitarbeiter

Für die DIA stehen bis 2020 rund 13 Millionen Euro zur Verfügung, durch die Ansiedlung in der FFG sei ein rascher Start möglich und man könne Synergien nützen, erklärte Hofer. Die Agentur soll zunächst mit 20 Mitarbeitern ausgestattet und von einem Beirat begleitet werden. Der Beirat werde mit hochrangigen Wirtschaftsvertretern und Experten besetzt werden.

Eine wichtige Zielgruppe der DIA sei die mittelständische Wirtschaft, sagte Schramböck. „Fast 98 Prozent aller österreichischen Unternehmen sind mittelständische Unternehmen, sind Kleinst- und Mittelbetriebe.“