Waymo-Robotaxi in Los Angeles (Symbolbild).
Waymo kauft den „Friedhof” vom gescheiterten Apple Car
Unter dem Namen „Project Titan“ arbeitete Apple Insidern zufolge ab 2014 an einem eigenen Auto. Nach vielen Änderungen bei Verantwortlichen und Kollaborationspartnern wurde das Projekt 10 Jahre später erfolglos begraben.
Die Konkurrenz bei selbstfahrenden Fahrzeugen – allen voran in Form von Robotaxis von Waymo und Tesla – hinkt ihren Zielen zwar teilweise auch hinterher, ist aber immerhin schon in einigen Städten in Betrieb. Waymo expandiert zuletzt stark. In den kommenden Wochen will man eine Abdeckung von rund 3.625 Quadratkilometern über 11 Städte hinweg erreichen, außerdem wurde mit Ojai ein neuer Fahrzeugtyp eingeführt.
Wie TechCrunch meldet, erweitert das Alphabet-Tochterunternehmen auch sein Testgelände. In Wittmann, einer Stadt im Zentrum des Bundesstaats Arizona, hat Waymo vergangene Woche ein etwa 22 Quadratkilometer großes Areal gekauft. Vorbesitzer war laut TechCrunch Route 14 Investment Partners LLC, eine Firma, die zu Apple gehört. Offenbar werden also bald Waymo Robotaxis auf dem „Friedhof“ der Apple Cars unterwegs sein.
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220 Millionen US-Dollar Kaufsumme
Apple bzw. Route 14 Investment Partners LLC hatte das Gelände 2021 für 125 Millionen US-Dollar (umgerechnet ca. 108 Millionen Euro) von Chrysler übernommen. Schon zuvor hatte es der Techkonzern zum Testen seines Apple Cars angemietet.
Nun wechselte das Grundstück für 220 Millionen US-Dollar (umgerechnet ca. 190 Millionen Euro) den Besitzer. Es enthält einen Stadtparcours mit einem halben Quadratkilometer Fläche, ein Gelände für Fahrdynamiktests, eine 6,4 Kilometer lange Ovalbahn und eine Autobahnstrecke, die für Tests autonomer Fahrzeuge konstruiert ist.
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Ein Waymo-Sprecher erklärte gegenüber TechCrunch, dass dort Fahrszenarien in einer kontrollierten Umgebung getestet werden sollen. Konkret geht es um Tests mit Fahrgästen, Tests zur Bewegungssteuerung und Arbeitsabläufe.
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