Symbolbild
Batteriepreise sind in den vergangenen 35 Jahren um 99 Prozent gesunken
1991 lag der Preis einer Lithium-Ionen-Batteriezelle bei 9.210 US-Dollar (ca. 8.000 Euro) pro Kilowattstunde. 2024 waren es nur noch 78 US-Dollar (ca. 68 Euro).
Wie dieser drastische Preisrückgang von über 99 Prozent verlaufen ist, hat das Team von Our World in Data errechnet. Nach einem leichten Anstieg im Jahr 2022 seien die Kosten für Lithium-Ionen-Akkus nochmals deutlich gefallen – ein vielversprechender Trend.
Drastischer Preisverfall.
© Our World in Data
Stark gesteigerte Produktion
Den Grund für die zunehmende Leistbarkeit der Akkus sehen die Datenforscher in der um ein Vielfaches gesteigerten Produktion. So waren 1991 nur etwa 130 kWh an Lithium-Ionen-Akkus in Betrieb. Das entspricht heute der Kapazität zweier E-Autos.
Dementsprechend teuer war es, die Akkus zu fertigen. Es war ein Nischenprodukt ohne effiziente Lieferketten oder große Produktionsanlagen. Erst gegen Ende der 1990er-Jahre entstand Wettbewerb in der Branche, wie Our World in Data nachzeichnet. So konnten sich Lithium-Ionen-Akkus in der Unterhaltungselektronik durchsetzen.
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Nachfrage nach E-Mobilität
2023 waren 3.510 GWh an Lithium-Ionen-Akkus installiert. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) stieg die verfügbare Kapazität in den vergangenen Jahren stark, vor allem für Mobilität und als Gebäudespeicher.
2025 wurden laut Institute for Energy Research weltweit mehr als 20 Millionen elektrische Fahrzeuge verkauft. Ermöglicht wurde das auch durch günstige Batteriepreise: Bei jeder Verdopplung der weltweiten kumulativen Kapazität sanken diese um durchschnittlich 19 Prozent.
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