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Digital Life
11/06/2019

Tödlicher Unfall mit selbstfahrendem Uber-Auto war „völlig vermeidbar“

Laut einer Untersuchung der US-Behörde für Transportsicherheit kam es in den Jahren vor dem fatalen Crash zu 37 weiteren Unfällen mit autonomen Uber-Autos.

Software-Fehler in einem selbstfahrenden Uber-Testfahrzeug haben zu einem tödlichen Unfall im US-Bundesstaat Arizona im Jahr 2018 geführt. Die US-Behörde für Transportsicherheit (NTSB) kam zu dem Schluss, dass das Fahrzeug Elaine Herzberg nicht als Fußgängerin identifiziert habe, als sie ein Fahrrad schiebend eine Straße überquerte.

Die Polizei gab bekannt, dass der Unfall „völlig vermeidbar“ gewesen wäre und dass der Backup-Fahrer zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes ferngeschaut habe.

37 weitere Unfälle

Weiterhin stellte die NTBS fest, zwischen September 2016 und März 2018 habe es 37 Unfälle von Uber-Fahrzeugen im autonomen Modus gegeben, darunter 33, bei denen ein weiteres Auto involviert gewesen sei.

Uber bedauere den tödlichen Unfall, gab eine Unternehmenssprecherin bekannt und stellte fest, dass die Firma „wesentliche Programmverbesserungen vorgenommen hat, um die Sicherheit weiter zu priorisieren. Wir schätzen die Gründlichkeit der Untersuchung durch die NTSB sehr und erwarten die Ergebnisse“.