Netzpolitik
12.09.2017

Nordkorea könnte hinter Bitcoin-Diebstahl stecken

Sicherheitsexperten vermuten, dass nordkoreanische Hacker hinter den jüngsten Cyberattacken stecken könnten, um Bitcoins zu sammeln.

Wie „Quartz“ schreibt könnte hinter zahlreichen Cyberattacken der vergangen Jahre Nordkorea stecken. Die Sicherheitsfirma FireEye will Hineweise entdeckt haben, dass Nordkorea Bitcoin in ihren Online-Krieg eingeschlossen hat.

Seit Mai 2017 sollen nordkoreanische Hacker zahlreiche Cyberangriffe ausgelöst haben – etwa auf drei südkoreanische Kryptowährungsbörsen. FireEye geht davon aus, dass nordkoreanische Hacker Dokumente gemailt hätten, die ausgesehen hätten, als würde nsie von der südkoreanischen Steuerfahndung stammen.

In dem Bericht wird vermutet, dass Nordkorea die Bitcoin braucht, um sich gegen weitere Sanktionen im Atomkrieg zu rüsten. Nach dem jüngsten Atombombentest hat der UNO-Sicherheitsrat einstimmig neue Sanktionen gegen das Land verhängt. Die auf Wunsch Chinas und Russlands abgeschwächten Strafmaßnahmen umfassen die Beschränkung von Öllieferungen sowie ein Exportverbot für die in Nordkorea wichtige Textilindustrie.