FILE PHOTO: Rivian introduces R1T all-electric pickup truck at LA Auto Show in Los Angeles

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11/27/2019

Ford-Tochter Lincoln plant Elektro-SUV auf Rivian-Basis

Nach 500-Millionen-Dollar-Investment will Ford die Plattform der E-Auto-Firma Rivian für eigene Zwecke nutzen.

Unter der US-Marke Lincoln könnte 2022 ein Elektro-SUV stammen, das in technischer Hinsicht vieles mit dem Rivian R1S gemeinsam haben könnte. Dies geht aus Berichten von Insidern hervor, die mit der Nachrichtenagentur Reuters gesprochen haben. Während der Rivian R1S, ein E-SUV mit Allradantrieb und großen Akkus (105 bis 180 kWh), im Jahr 2021 zu einem Preis ab 72.500 Dollar auf den Markt kommen soll, wird dessen Basis, "Skateboard" genannt, für den Lincoln-SUV laut Plan zweitverwertet werden.

Möglich wird dieses Geschäft durch eine 500 Millionen Dollar teure Investition von Ford in Rivian. Mit dem Geld soll die Produktion des Rivian R1S im nächsten Jahr in einer ehemaligen Mitsubishi-Fabrik in Normal, Illinois, anlaufen.

Elektro-Schub

Wie Engadget berichtet, betreibt Ford große Anstrengungen, mit Hilfe von Partnern in der Elektromobilität Fuß zu fassen. Unter anderem wurden Pläne bekannt, wonach Ford mit Hilfe des Modularen Elektrobaukastens (MEB) von VW eigene Elektroautos bauen will. Zuletzt hat Ford angekündigt, im nächsten Jahr ein SUV unter dem Namen Mustang Mach E anzubieten. Bis 2022 will Ford insgesamt 11,5 Milliarden Dollar in die Elektrifizierung seiner Flotte stecken.