Mark Zuckerberg mit der neuen Meta Ray-Ban Display
Meta soll heimlich Gesichtserkennungssoftware in Smart Glasses integrieren
Meta plant offenbar die Einführung von Gesichtserkennungsfunktionen für seine Smart Glasses. Derzeit ist das Feature noch nicht zugänglich, jedoch deuten Code-Fragmente darauf hin, dass Meta eine entsprechende Einführung vorbereitet.
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Das System mit dem Namen „NameTag“ wurde in einem Update einer KI-App von Meta entdeckt und soll Teil der Ray-Ban- und Oakley-Modelle des Unternehmens werden. Dem Wired-Bericht zufolge kann die Software Gesichter in biometrische Signaturen umwandeln und diese mit Datenbanken auf dem Smartphone des Nutzers abgleichen. Träger der Meta Glasses sollen dadurch über Kontakte informiert werden, die sie zuvor bereits mithilfe der Brille gesehen haben. Das könnte beispielsweise dabei helfen, sich an den Namen eines Gesprächspartners zu erinnern.
Keine Daten übermittelt
Derzeit werden laut einem Forscher, der den Code für Wired untersucht hat, keine biometrischen Daten über die Brille an Meta-Server übermittelt. Stattdessen werden die biometrischen Signaturen aus den Kontakten der Anwender auf der Brille lokal gespeichert und so abgeglichen. Frühere Versionen der Meta-App sollen jedoch ein Menü namens „Verbindungen“ enthalten haben, in dem Personen gespeichert werden konnten, denen man bereits begegnet ist.
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Laut einem früheren Bericht der New York Times vom Februar plante Meta die Einführung in einem “dynamischen politischen Umfeld„ in den USA, wie aus einem internen Memo hervorgehen soll. Demnach rechnete das Unternehmen mit Widerständen in der Bevölkerung. Man wollte auf einen Zeitpunkt warten, zu dem Kritiker von Gesichtserkennungstechnologien durch politische Ereignisse oder Unruhen abgelenkt seien.
Angst vor Überwachungs-Tool
Kritiker von Gesichtserkennungstechnologien befürchten, dass eine solche Funktion in Smart Glasses zur Überwachung missbraucht werden könnte. Diesen Anwendungsfall schließt Ryan Daniels, Sprecher von Meta, jedoch in einer Stellungnahme gegenüber Engadget ausdrücklich aus. “Es wurde noch nichts an Endkunden ausgeliefert, und es ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, wie es weitergeht – falls wir überhaupt etwas einführen. Sollten wir uns für eine Einführung entscheiden, werden wir sorgfältig und transparent vorgehen. Eines steht jedoch fest: Wir bauen keine zentrale Gesichtsdatenbank auf.„
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