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Preissteigerungen: Gebrauchte Computer immer beliebter

Seit die überfinanzierten KI-Unternehmen sämtliche RAM-Bestände aufkaufen, steigen die Preise für die entsprechenden Komponenten massiv an. Das hat dazu geführt, dass der Markt für gebrauchte Computer boomt. In Großbritannien haben sich die Verkaufszahlen für solche refurbished PCs innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt.

Auch in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sind die Verkäufe gebrauchter PCs in den vergangenen Monaten rasant angestiegen - um insgesamt 7 Prozent, wie es in einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Context heißt. Demnach greifen rund 40 Prozent der Käufer zu Notebooks, die zwischen 200 und 300 Euro kosten. 

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Rasantes Wachstum

Gleichzeitig wächst das Segment von 300 bis 400 Euro besonders schnell, weil Käufer nun auch dazu bereit sind, für hochwertigere Gebrauchtgeräte mehr Geld auszugeben. Für Context ist das ein Hinweis darauf, dass gebrauchte Geräte ihre frühere Rolle als reine Sparlösung verlassen. 

Im Jahr 2024 hat das Segment von 300 bis 400 Euro rund 15 Prozent des Gebraucht-Computer-Marktes ausgemacht. Im vergangenen Jahr waren es bereits 23 Prozent. Rund ein Drittel der Käufer greift bei PCs zu Geräten, die zwischen 100 und 200 Euro kosten. 

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Die Preissteigerungen bei RAM sind enorm.

Die Preissteigerungen bei RAM sind enorm.

Die Ursachen für den Gebraucht-Boom

Der Boom bei gebrauchten Computern wird von Context - wenig überraschend - auf die rasant steigenden RAM-Preise zurückgeführt. Ein Beispiel: Vor einem Jahr kostete ein DDR-5-6000 2x32GB rund 200 Dollar. Aktuell kostet dasselbe RAM-Kit laut PCPartPicker mehr als 1.000 Dollar. 

Eine weitere Folge der hohen RAM-Preise sei laut Context, dass viele PC-Nutzer ihre Geräte länger behalten und erst zu einem späteren Zeitpunkt weiterverkaufen. Das könnte zu einer Knappheit von gebrauchten Computern führen, was die Preise von Gebrauchtgeräten in die Höhe treiben könnte. 

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Laut den Marktforschern sind aber nicht nur die steigenden RAM-Preise für den blühenden Gebrauchtmarkt verantwortlich. Das von der EU geplante "Recht auf Reparatur" soll künftig zu einem weiteren Anstieg der Verkaufszahlen gebrauchter Geräte sorgen.

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