Start-ups
04.05.2016

Tiroler Start-up erfindet 3D-Projektionstechnik neu

Die Tiroler Firma 3D Elements hat eine Technologie entwickelt, die 3D-Fotografie in höchster Qualität mit kaum Nachbearbeitungsaufwand möglich macht.

Über 150 kuppelförmig angeordneten HD-Kameras liefern in einem mobilen 3D-Fotostudio Bilder des Fotomodells aus allen Perspektiven. Das ist das Kernmodell von 3D Elements, das das Start-up bereits vergangenes Jahr auf der CeBIT in Hannover präsentiert hatte.

Serienreife

3D Elements hat nun seine patentierte Projektionstechnologie zusammen mit dem AIT weiterentwickelt und bezeichnet den Fortschritt als eine „völlig neue Projektionstechnologie“. Bei der 3D-Fotografie soll nur noch ein minimaler Nachbearbeitungsaufwand notwendig sein und damit werden die Kosten, die bisher bei der 3D-Fotografie angefallen sind, deutlich minmiert.

Mit der neuartigen Technologie ist es nun möglich, nahezu alle Materialien realitätsgetreu in 3D abzubilden. 3D Elements hat somit einen der weltweit kleinsten und leistungsstärksten Lichtmusterprojektoren im Nahfeldbereich entwickelt. Die Technologie ist patentiert und serienreif.

„Damit ist 3D-Fotografie endgültig reif für die Massenanwendung und für Betreiber von 3D-Fotostudios wirtschaftlich noch interessanter“, sagt Florian Tursky, Geschäftsführer von 3D Elements.

Mobiles Fotostudio

Auch das mobile Fotostudio von Dagubert wurde weiterentwickelt und ist jetzt universell einsetzbar. Dagubert 2.0 lässt sich ohne großen Platz- und Zeitaufwand transportieren und aufbauen. Mittels Fernwartung ist es dem 3D Elements-Hauptquartier in Echtzeit möglich, Updates und Kalibrierungen vorzunehmen.

Damit haben die Betreiber des Dagubert laufend technologische Assistenz zur Verfügung. Die Entwicklung des Dagubert 2.0 ist in der Endphase. Die neue Generation das mobilen Studios soll demnächst präsentiert werden, wie das Unternehmen verlautbart.