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Open Data Wien will Regierungsprotokolle frei geben.

IT-Stadträting kündigt weitere Transparenzschritte an

Einen Kurzbesuch beim Treffen der Wiener Open Government Data Community (OGD Plattform) am Donnerstagabend  nahm IT-Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) zum Anlass, den weiteren Entwicklungsweg für das Wiener Open-Data-Projekt im kommenden Jahr vorzuzeichen.

Gerade in Verbindung mit dem E-Government-Projekt "Wiener Charta" sei es wichtig weitere entscheidende Schritte in Sachen Transparenz zu tun. So würde derzeit an den Rahmenbedingungen gearbeitet, die zu einem nicht fernen Zeitpunkt Protokolle und Entscheidungen der Wiener Stadtregierung als Open Data verfügbar machen. Dem stetigen Ausbau des Offenen Datenangebots werde 2012 mit vier Veröffentlichungsterminen weiter Rechnung getragen.

Know-how für Europa
Über diesen einkehrenden Regelbetrieb hinaus, gelte es auch die vielen gemachten Erfahrungen und den positiven Geist in die Europäische Diskussion zu tragen. Wenn also derzeit die Kommission mit der PSI-Richtlinie neue Rahmenbedingungen für Open Government Data entwickelt, wolle Wien sein über die letzten eineinhalb Jahre aufgebautes Know-how in die Entstehung der neuen PSI-Richtline einbringen. Die (erst beginnende) Diskussion darüber mit dem Europäischen Parlament bietet die Chance, Gutes nicht nur zu tun, sondern auch aktiv hinauszutragen.

Neue Datensätze
Der CIO der Stadt Wien, Johann Mitheisz, stellt die aktuelle Erweiterung des Offenen Datenangebots vor: Es werden neue Inhalte aus den Bereichen Umwelt, öffentlicher Nahverkehr und Statistik angeboten.

(futurezone/Thomas Thurner) Erstellt am 30.03.2012, 15:00

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