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Neue Meta-App erzählt Kindern „personalisierte“ Gute-Nacht-Geschichten

Ob Kinder und Jugendliche Social-Media-Plattformen nutzen dürfen, wird zurzeit weltweit heiß diskutiert. Auch Meta wird vorgeworfen mit Instagram und Facebook jungen Menschen zu schaden.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – versucht der Konzern nun offenbar auf anderen Wegen, schon die Jüngsten an seine Produkte heranzuführen. Ohne große Ankündigung hat Meta kürzlich eine neue App veröffentlicht, die personalisierte Gute-Nacht-Geschichten für Kinder erstellt.

StoryKit: AI Bedtime Stories ist laut Informationen von 9to5Mac derzeit in Mexiko, nicht aber den USA verfügbar. Das deute darauf hin, dass Meta das Konzept regional teste, um es später ggf. in größerem Maßstab zu vermarkten. In Österreich ist es zwar im Play Store auffindbar, allerdings kann man es nicht herunterladen.

Charakter per Foto erstellen

Die App richtet sich vorrangig an Eltern und verspricht auf Basis von 3 Punkten eine vollständige Geschichte zu generieren: Protagonist, Setting und Lektion. Den Protagonisten oder die Protagonistin kann man per Texteingabe beschreiben, alternativ kann man eine Person oder ein Spielzeug fotografieren. Bei der Lektion kann man laut 9to5Mac Werte wie Freundlichkeit, Mut oder Empathie in den Mittelpunkt stellen.

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Die Geschichte selbst kann man in 4 Formaten abrufen: Erstens als Bilderbuch, durch das man auf dem Smartphone blättern kann, während eine Stimme mit Musikuntermalung die Geschichte dazu erzählt. Zweitens als Hörbuch, ganz ohne Screen. Drittens als Volltext zum Vorlesen vom Handy und viertens als druckbares PDF.

Mehr Bildschirmzeit?

Abends ewig ins Handy zu starren – sich vielleicht sogar im Doomscrolling verlieren – ist nicht unbedingt förderlich für erholsamen Schlaf. Für StoryKit gilt das nicht, meint jedenfalls Meta und schreibt: „Schluss mit dem schlechten Gewissen wegen der Bildschirmzeit!“

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Auf die Bedenken, dass KI-generierte Bilder und Geschichten nicht altersgerecht sein könnten, geht das Unternehmen erst gar nicht ein. Ob die App diesbezüglich abgesichert ist, ist nicht bekannt.

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