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Weltbekannter Staubsauger-Hersteller ist pleite

2002 war der Roomba eine Sensation: Ein Staubsauger, der ohne menschliches Zutun den Boden putzt. Laut Bloombeerg hat der Hersteller iRobot seither mehr als 40 Millionen Stück verkauft.

In den vergangenen Jahren waren die Verkaufszahlen zurückgegangen. Am Sonntag erklärte das US-Unternehmen in einer Pressemitteilung seine Insolvenz und kündigte eine Übernahme durch seinen chinesischen Hauptzulieferer Picea an.

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Amazon wollte iRobot kaufen

iRobot war 1990 von 3 MIT-Absolventen gegründet worden. 2005 ging das Unternehmen an die Börse. Nach den Covid-Lockdowns geriet iRobot durch Lieferengpässe und zunehmende Konkurrenz aus China in eine Abwärtsspirale. 2022 wollte Amazon den Staubsaugerhersteller übernehmen.

Der Kaufpreis wurde damals mit 1,7 Milliarden US-Dollar (ca. 1,45 Milliarden Euro) festgesetzt. 2023 stellte sich die EU-Kommission aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken gegen die Übernahme.

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Hauptzulieferer Picea übernimmt

Im November hatte eine Tochterfirma von Picea offene Schulden von iRobot in der Höhe von 191 Millionen US-Dollar (ca. 163 Millionen Euro) übernommen. Mit Picea starteten Übernahmeverhandlungen.

Der Betrieb soll im Rahmen des nun vorgestellten Insolvenzplans wie gehabt weiterlaufen. Apps, Kundenprogramme und Produktunterstützung würden nicht unterbrochen, wie iRobot beteuert.

Die Gehälter von Angestellten sowie Zahlungen an Lieferanten und Gläubiger sollen ebenfalls vollständig bezahlt werden. Allerdings werden alle iRobot-Aktien zurückgezogen, womit sie für Anleger wertlos werden.

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