Digital Life

ChatGPT hat seine Antwort auf Googles Nano Banana veröffentlicht

Nachdem Google sein KI-Modell Gemini 3 veröffentlicht und dieses in das Bildbearbeitungstool Nano Banana Pro integriert hat, wurde man im Hause OpenAI nervös. Denn Nano Banana Pro liefert damit noch realistische Bilder.  

Google und OpenAI befinden sich aktuell in einem Wettrennen darum, wer die besseren KI-Tools anbietet und wer Marktführer im Bereich wird. Jetzt legt OpenAI nach und hat ein neues Bildmodell namens GPT Image 1.5 veröffentlicht. 

Es soll bis zu 4-mal schneller als das Vorgängermodell sein, behauptet das Unternehmen. Neben dem neuen Modell wurde auch ein eigener Bereich für die Bildbearbeitung geschaffen. Die Tools werden aktuell für alle Nutzerinnen und Nutzer von ChatGPT ausgerollt. 

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Präziser und zuverlässiger 

“Ganz gleich, ob Sie etwas von Grund auf neu erstellen oder ein Foto bearbeiten – Sie erhalten genau das Ergebnis, das Sie sich vorstellen”, verspricht OpenAI im Rahmen der Vorstellung des neuen Modells zur Bildbearbeitung. Im Vergleich zum Vorgängermodell könne es präzisere Bearbeitungen durchführen. Außerdem soll “das Modell Anweisungen zuverlässiger als unsere ursprüngliche Version befolgen”, heißt von OpenAI. 

Vergleich von GPT Image 1 und GPT Image 1.5 

Auch dichterer und kleinerer Text, als auch viele kleine Flächen, wie Gesichter, sollen besser verarbeitet werden. Dadurch können auch Markenlogos besser beibehalten werden. Das neue Modell ist über die API als GPT-Image-1.5 verfügbar und kann in ChatGPT automatisch genutzt werden. Um das Beste aus dem Modell herauszuholen, kann man sich Inspiration beim Prompting Guide von OpenAI holen. 

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Beispiel Bilderstellung mit dem neuen GPT Image 1.5 

Neuer Bereich für Bildbearbeitung 

Neben dem neuen Modell hat OpenAI auch den neuen Bilder-Reiter veröffentlicht, der sich auf der linken Seite des Bildschirms in ChatGPT befindet. Damit sollen die KI-Tools so zugänglich wie möglich werden. In dem Bereich können einzelne Details, wie die Beleuchtung, die Komposition oder das Aussehen von Personen, Schritt für Schritt angepasst werden. Man kann auch Aspekte zum Bild hinzufügen, entfernen oder kombinieren. 

Dort gibt es auch die Möglichkeit, voreingestellte Stile und Filter für die Bildbearbeitung zu nutzen, ohne einen Prompt zu verwenden. Beispielsweise gibt es die Einstellung “Movie Poster” oder “80s Fitness Instructor". Der neue Bereich wird aktuell weltweit für alle Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt. Business- und Enterprise-Kunden erhalten allerdings erst später Zugriff auf die Funktion.

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Sam Altman als Fitness Instructor in den 80ern 

Noch nicht perfekt 

“Wir glauben, dass wir noch ganz am Anfang dessen stehen, was die Bilderzeugung ermöglichen kann”, heißt es von OpenAI. Das Unternehmen möchte beispielsweise noch detailliertere Bilder und Ergebnisse in weiteren Sprachen ermöglichen. 

Die Veröffentlichung der Bildbearbeitungstools kommt kurz nachdem sich Disney und OpenAI auf einen Deal geeinigt haben. Dadurch dürfen ab 2026 Disney-Charaktere in ChatGPT erstellt werden. Viele andere Fragen in Bezug auf Urheberrechte in Zusammenhang mit KI-Tools sind aber noch offen. Mit immer besser werdenden KI-Bildbearbeitungstools gehen außerdem auch Sorgen damit einher, dass man sie in Zukunft noch schlechter von echten Bildern unterscheiden kann. 

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