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Russische Hyperschallrakete verfehlt Ukraine, stürzt auf Russland

Am vergangenen Mittwoch kam es in der 350 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernten russischen Region Stawropol zu einer Explosion, bei der mindestens 5 Personen verletzt wurden. Laut russischen Medienberichten soll es die Explosion von einer abgestürzten ukrainische Drohne ausgelöst worden sein. Daran gibt es allerdings erhebliche Zweifel, wie die Eurasian Times berichtet.

Denn die Überreste des Objekts weisen starke Ähnlichkeiten mit der russischen Hyperschallrakete des Typs „Kinschal“ auf, wie ein/eTwitter-Nutzer*in mit dem Kürzel LotA bemerkte.  

Darauf würden vor allem die Überreste des Boosters hindeuten, der in den Trümmern gefunden wurde. Der Booster in den Trümmern lasse auch den Schluss zu, dass die Rakete entweder fehlgezündet oder versehentlich von ihrem Trägerflugzeug abgeworfen wurde. Stammen dürfte die Rakete von einer russischen MiG-31, die auf dem Weg in die Ukraine war, heißt es.

MiG-31 mit "Kinschal"-Hyperschallrakete

Russland hat die Rakete nach eigenen Angaben bereits mehrmals im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt. Sie kann sowohl mit konventionellen als auch mit nuklearen Sprengsätzen bestückt werden und hat eine Reichweite von über 1.800 Kilometern.

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