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MacBook Neo: Apple stellt spannendsten Laptop seit langem vor

Nachdem Apple am Montag bereits mit dem iPhone 17e ein günstiges Smartphone sowie ein neues iPad Air vorgestellt hat, waren am Dienstag und Mittwoch die MacBooks an der Reihe. Zuerst gab es die höherpreisigen Versionen, am Mittwoch folgte dann das lang erwartete günstige MacBook Neo

Wie bereits im Vorfeld erwartet, handelte es sich dabei um ein Gerät, das vor allem mit einem niedrigen Preis punkten möchte. Darum gleich das Wichtigste vorab: das neue MacBook wird ab 699 Euro verkauft. Dafür gibt es 256 GB Speicher. Für die 512GB-Variante werden 799 Euro fällig, sie enthält zusätzlich einen Fingerabdrucksensor Touch-ID.

Der Einstieg in die MacBook-Welt ist damit deutlich günstiger geworden. Zuvor musste man für ein aktuelles Apple-Notebook mindestens 1.099 Euro (MacBook Air) hinlegen. 

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iPhone-Chip für Notebook

Herzstück des neuen MacBooks ist der Apple A18 Pro, ein Chip, den man eigentlich von iPhones und iPads kennt. Während andere MacBooks seit der Abkehr von Intel konsequent auf die M-Serie setzten, basiert der A18 auf derselben ARM-Architektur. Entsprechend gering dürfte für Apple der Entwicklungsaufwand gewesen sein, ein MacBook mit einem Chip der A-Serie auszustatten. Da es sich beim A18 außerdem um einen Chip der Vorgängergeneration an iPhones handelt (die 17er-Serie kommt mit A19), könnte Apple auf diese Art und Weise auch einen Verwendungszweck für etwaige Restbestände gefunden haben. 

In Sachen Leistung ist der A18 Pro jedenfalls mindestens mit einem M-Chip der ersten Generationen zu vergleichen. Damit bietet er jedenfalls genug Reserven, um Alltagsanwendungen wie Browsen oder Textverarbeitung locker zu stemmen. Der A18 Pro verfügt über eine 6-Core CPU und einer 5-Core GPU. Der gemeinsame Arbeitsspeicher liegt bei 8 GB RAM

Beim Akku spricht Apple von "All Day". Konkret nennt man 16 Stunden als maximale Laufzeit. Das Gerät wiegt 1,23 Kilogramm.

Display

Den wohl für die meisten Nutzer deutlichsten Abstrich muss man beim Display hinnehmen. Dieses ist nicht nur kleiner als beim MacBook Air (13 statt 13,6 Zoll), sondern leuchtet mit 500 Nits auch weniger hell. Vor allem bei der Arbeit im Freien dürfte man das bemerken. Die Auflösung liegt bei 2408 x 1506 Pixeln. Oberhalb des Displays ist eine 1080p-FaceTime-HD-Kamera verbaut.

Auch verzichtet das günstige MacBook auf True Tone. Das ist eine Funktion, bei der Sensoren die Farbtemperatur des Displays automatisch an das Licht in deiner Umgebung anpassen. Dadurch wirken Inhalte natürlicher. Verzichten muss man außerdem auf eine beleuchtete Tastatur

Anschlüsse

Bei den Anschlüssen gibt es eine Besonderheit zu beachten: Das MacBook Neo verfügt über 2 USB-C-Ports, die jedoch unterschiedlich spezifiziert sind.

  • Links: USB 3 (unterstützt das Anschließen externer Displays).
  • Rechts: USB 2. Beide Anschlüsse können zum Laden verwendet werden. 

Zusätzlich verbaut Apple einen klassischen Kopfhöreranschluss. Für die drahtlose Kommunikation sind WLAN 6E und der neue Standard Bluetooth 6 an Bord.

Ein Ladegerät liegt dem MacBook übrigens nicht bei. Das günstigste Netzteil von Apple (20 W) kostet derzeit 25 Euro. Hintergrund ist eine EU-Regelung, die vorschreibt, dass Hersteller den Kunden entscheiden lassen müssen, ob er einen Adapter mitgeliefert haben möchte oder nicht. Ziel ist die Vermeidung von Elektroschrott. 

Preise, Farben und Verfügbarkeit

Das MacBook Neo kann ab sofort ab 699 Euro vorbestellt werden und wird ab Mittwoch, dem 11. März 2026, ausgeliefert. Apple bietet das Gerät in vier Farben an: Rosa, Indigo, Silber und Zitrus.

Zusätzlich zum Kauf bietet Apple das Trade-In-Programm an, um alte Geräte gegen eine Gutschrift einzutauschen. Für den Support stehen die bekannten AppleCare+ Optionen sowie (in den USA) das neue AppleCare One zur Verfügung.

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Thomas Prenner

ThPrenner

KURIER-futurezone Chefredakteur. Beschäftigt sich viel mit Dingen, die man täglich nutzt und schreibt darüber. Sitzt außerdem gerne am Fahrrad.

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