Google legt bei Gemini nach: Das solltet ihr jetzt ausprobieren
Google legt im Konkurrenzkampf mit OpenAIs ChatGPT nach und veröffentlicht sein neuestes KI-Modell Gemini 3 Flash. Das Modell tritt die Nachfolge von Gemini 2.5 Flash an und wird zum neuen Standardmodell in der Gemini-App sowie im AI-Modus der Google-Suche. Die Veröffentlichung kommt rund einen Monat nach der Einführung von Gemini 3 Pro und Gemini 3 Deep Think im November 2025.
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Erwartungsgemäß liefert Google mehrere Benchmarks und meldet verbesserte Leistung und Geschwindigkeit. Laut Google übertrifft das Flash-Modell trotz seiner auf Geschwindigkeit ausgelegten Architektur den größeren Bruder 3 Pro bei Coding-bezogenen Aufgaben.
Das Modell kann multimodale Inhalte verarbeiten und analysiert Text, Bilder, Video und Audio. Zu den Einsatzmöglichkeiten zählen die App-Entwicklung mit Canvas, Bilderstellung, Deep Research und die Erklärung komplexer Konzepte.
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Gleich ausprobieren
Gemini 3 Flash dürfte bei den meisten Anfragen merkbar bessere Ergebnisse liefern, weswegen man es gleich ausprobieren sollte. Möglich ist das ab sofort in der Web-Version von Gemini sowie in der App. Um zu kontrollieren, welches Modell man nutzt, muss man das Dropdown-Menü rechts unten neben dem Mikrofon öffnen. Sowohl “Fast” als auch “Thinking” nutzen hier jetzt Gemini 3 Flash.
Während “Fast” möglichst schnell eine Antwort liefert, baut “Thinking” noch eine “Nachdenk-Schleife” ein. Dadurch soll verhindert werden, dass sich das Modell bei Logikaufgaben geschwindigkeitsbedingt aufs Glatteis führen lässt.
Daneben gibt es noch Gemini 3 Pro, das bei komplexer Programmierung, Analyse langer PDF-Dokumente oder dem Verfassen einer wissenschaftlichen Ausarbeitung hilfreich sein kann. Dieses Modell nutzt die meiste Reichenleistung, liefert aber auch die maximale Qualität.
Konkurrenz im Alarmzustand
Der Start von Gemini 3 und Googles Fortschritt bei seinem Modell hat beim Konkurrenten OpenAI die Alarmglocken schrillen lassen, weswegen man dort einen "Code Red" ausgerufen hat. Gegenüber CNBC beschwichtigte CEO Sam Altman allerdings und meinte, dass die Auswirkungen von Gemini 3 geringer waren als ursprünglich befürchtet.
Erst vor rund einer Woche hat OpenAI mit GPT-5.2 sein neues Modell veröffentlicht. OpenAI hebt hervor, dass GPT-5.2 komplexe Aufgaben aus der Praxis besser als jedes bisherige Modell bewältigen kann. Zudem seien die agentischen Tools deutlich verbessert worden.