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29,6 Prozent Plus: Kompaktkameras erleben ein gewaltiges Comeback

Wer ab und zu ausgeht, hat es vielleicht schon bemerkt: Digicams sind wieder in, vor allem bei jüngeren Nachtschwärmern. Gerade die Gen Z greift wieder gerne zu den kleinen Fotoapparaten, die ihren Peak eigentlich vor Aufkommen der Smartphone-Kameras hatten. Das unverhoffte Comeback der Kompaktkameras beschränkt sich nicht nur auf Low-End-Geräte: Sony verkauft etwa mit der RX1R-Serie solche Geräte im hochpreisigen Segment. 

Dass Kompaktkameras alles andere als tot sind, zeigen nun auch neue Zahlen. Laut aktuellen Daten des Branchenverbands Camera & Imaging Products Association (CIPA) für das Jahr 2025 konnten insbesondere Kompaktkameras ein deutliches Auslieferungsplus von 29,6 Prozent auf 2,4 Millionen Einheiten verzeichnen.

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Besonders beliebt in China

Damit wächst die Nachfrage nach dedizierten Kompaktgeräten prozentual erheblich stärker als der restliche Kameramarkt. Besonders beliebt sind die Geräte offenbar in China. Dort stiegen die Absatzzahlen für Kompaktkameras um 50,5 Prozent auf rund 340.000 Einheiten. Auch in Europa und Amerika zeigen sich mit Zuwächsen von 24,8 Prozent (547.815 Stück) bzw. 25,6 Prozent (598.900 Stück) solide Wachstumsraten.

Die Zahlen zeigen auch, dass die Geräte tendenziell teurer werden. Während die Stückzahl der ausgelieferten Kompaktkameras um knapp 30 Prozent zunahm, stieg der damit erzielte Wert (Shipment Value) im selben Zeitraum um 48,9 Prozent auf rund 151,5 Milliarden Yen (818 Millionen Euro).

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Keine Rekordwerte

Im DPReview-Forum hat ein Nutzer die gesamten Kamera-Absatzzahlen der vergangenen Jahre gesammelt und visualisiert. Dabei zeigt sich, dass trotz des Wachstums die Branche immer noch weit weg von früheren Zahlen ist. So wurden über alle Kameraarten hinweg im Jahr 2019 insgesamt 15 Millionen Stück ausgeliefert. Auch wenn die Zahlen seit 2023 wieder im Steigen sind, waren es heuer dennoch “nur” 9,4 Millionen.

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