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Frontalcrash: Selbstfahrender Tesla steuert in den Gegenverkehr

Als Tesla seine "Full Self-Driving"-Software (FSD) nach China gebracht hatte, gab es keine lange Diskussion, ob die Bezeichnung der Funktion hält, was sie verspricht. Die chinesischen Behörden haben dem US-Autohersteller umgehend verboten, diesen Namen zu verwenden. 

Seither wird das FSD-Feature in China meist "Intelligent Assisted Driving" oder ähnlich bezeichnet. Wie es sich mit diesem intelligenten Assistenzsystem in China fährt, wollte ein Tesla-Fahrer vor einigen Tagen in einem Livestream demonstrieren. 

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In den Gegenverkehr gelenkt

Das ist ziemlich schiefgegangen. Wie auf dem Display zu sehen ist, hat die FSD-Software einen gefährlichen Fehler gemacht. Sie hat die Fahrspuren verwechselt und war auf der Gegenfahrbahn unterwegs

Als das Model 3 auf der falschen Spur in eine uneinsehbare Kurve fährt, kommt dem Tesla ein anderes Auto entgegen. Ohne erkennbare Notfallreaktion der FSD-Software kommt es zu einem Frontalzusammenstoß. Glücklicherweise sind alle Beteiligten mit leichten Verletzungen davongekommen. 

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Elon Musks KI fantasiert

Der Vorfall hat umgehend für Aufsehen gesorgt. Zunächst wurde dem Tesla-Fahrer vorgeworfen, den Unfall selbst herbeigeführt zu haben. Doch aus den Bildern des Livestreams und dem Display im Fahrzeug geht eindeutig hervor, dass FSD zum Zeitpunkt des Aufpralls aktiviert war. 

Auf X wurde Elon Musks Grok-KI nach Informationen zum Unfall gefragt. Die KI behauptete fälschlicherweise, dass FSD nicht aktiv war. Grok fantasierte, dass dies aus den Tesla-Daten hervorgehe. Außerdem unterstellte die KI dem Tesla-Fahrer, dass der Unfall in betrügerischer Absicht inszeniert war, berichtet Electrek.

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Offene Frage

Eine Frage bleibt dennoch offen: Wieso hat der Fahrer des Teslas nicht reagiert? Egal, wie der autonome Fahrmodus bezeichnet wird, die Person hinter dem Lenkrad muss das Fahrgeschehen permanent überwachen, um notfalls schnellstmöglich eingreifen zu können. 

In dem Video ist aber zu sehen, dass das Modell 3 ungefähr hundert Meter auf der Gegenfahrbahn fährt, bevor es zum Zusammenstoß kommt. Der Fahrer hätte ausreichend Zeit gehabt, den gefährlichen Fehler der FSD-Software zu korrigieren.

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