Die Ray-Ban von Meta

Die Ray-Ban von Meta

© REUTERS / CARLOS BARRIA
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Diese App warnt vor Smart Glasses in der Nähe

Auch lange nach den Google Glass “Glassholes” haben Smart Glasses immer noch einen zweifelhaften Ruf. Grund dafür sind in erster Linie Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre. Denn durch ihre integrierten Kameras erlauben sie es den Trägern, ihre Umgebung und Menschen nahezu unbemerkt zu filmen oder zu fotografieren. 

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Eine vom Soziologen und Hobby-Entwickler Yves Jeanrenaud veröffentlichte App namens Nearby Glasses scannt die Umgebung nach Bluetooth-Signalen, die spezifisch von Smart Glasses wie den Meta Ray-Bans oder Snap Spectacles ausgesendet werden. Sobald ein entsprechendes Gerät in Reichweite erkannt wird, erhält der Nutzer eine Benachrichtigung auf sein Smartphone. Technisch nutzt die App das sogenannte Bluetooth Low Energy (BLE) Scanning. Nearby Glasses filtert diese Signale nach herstellerspezifischen Identifikationsnummern. 

Der Entwickler versteht sein Open-Source-Projekt, das auch auf GitHub zur Verfügung steht, als einen „Akt des Widerstands“ gegen eine zunehmend lückenlose Überwachung im öffentlichen Raum. Jeanrenaud kritisierte gegenüber TechCrunch auch Metas Entscheidung, die Gesichtserkennung als Standardfunktion in seine Smart Glasses einzubauen.

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Entfernung der Träger

Über die Signalstärke (RSSI) schätzt die Anwendung die Entfernung ein: Standardmäßig ist ein Schwellenwert von -75 dBm eingestellt, was im Freien einer Distanz von etwa 10 bis 15 Metern entspricht, während die Reichweite in Innenräumen aufgrund von Hindernissen auf circa 3 bis 10 Meter sinkt.

Die Erkennung funktioniert allerdings nicht perfekt. Da die App lediglich auf Hersteller-IDs reagiert, kann sie nicht zwischen verschiedenen Produkten desselben Herstellers unterscheiden. So lösen beispielsweise auch VR-Headsets wie die Meta Quest einen Alarm aus. Verfügbar ist die kostenlose Anwendung derzeit nur für Android im Play Store

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