Hybride Meetings funktionieren technisch nicht immer einwandfrei (Symbolbild)
Google löst dieses nervige Problem an Videocalls (das jeder schonmal erlebt hat)
Videocalls sind theoretisch sehr praktisch und zeitsparend: Man kann mit wenigen Klicks Leute in den Konferenzraum holen, die physisch nicht dabei sein können, eine weite Anreise ist sowieso nicht nötig. In der Praxis sind sie aber oft ärgerlich: nicht alle haben den richtigen Link, irgendwer kann die anderen nicht hören, oder es kommt zu Rückkopplungen im Besprechungsraum.
Letzteres soll ein neues Feature für Google Meet ab sofort verhindern, wie Google in einem Blogbeitrag bekannt gegeben hat. Es nutzt ein Ultraschallsignal der Konferenzhardware, sowie die Mikrofone von Smartphones im Videocall.
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Automatischer Check-in für den Companion Mode
Wenn man bei einem hybriden Google-Meet-Anruf tatsächlich physisch im Konferenzraum sitzt, konnte man bisher schon mit dem Companion Mode zusätzlich online daran teilnehmen. So hat man auf dem eigenen Smartphone die Möglichkeit, Präsentationen anzusehen, in den Chat zu schreiben oder sich an Umfragen zu beteiligen.
Seit ein paar Tagen rollt Google nach und nach einen automatischen Check-in für diesen Companion Mode am "Second Screen" aus. Wenn diese Funktion aktiviert ist, sendet die Konferenz-Hardware im Besprechungsraum ein Ultraschall-Signal aus.
Google Meet erkennt, wenn man sich im Konferenzraum befindet.
© Screenshot Google
Dadurch kann die Google-Meet-App am Handy erkennen, dass man sich in der Nähe befindet und zeigt einem automatisch einen Button zur Teilnahme im Companion Mode an. Gleichzeitig werden die Audioeinstellungen so angepasst, dass es nirgends zu Rückkopplungen kommt und alle nahtlos am Videocall teilnehmen können.
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Voraussetzungen
Damit das Ganze funktioniert, muss der Besprechungsraum mit Hardware ausgestattet sein, das Google Meet unterstützt. Auf dieser Seite listet Google kompatible Devices auf.
Egal ob Android oder iOS, auf dem Smartphone muss mindestens die Version 336.0 der Meet-App installiert sein. Auf Laptops ist Chrome nötig. Außerdem muss die App bzw. der Browser Mikrofon-Zugriff haben, um das Ultraschallsignal „hören“ zu können.
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