E-Books mit Verkaufsrückgängen

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B2B
05/01/2017

E-Book-Verkäufe im Sinkflug

In Großbritannien und den USA sind die Verkäufe von elektronischen Büchern zuletzt um fast 20 Prozent zurückgegangen. Gedruckte Bücher konnten hingegen zulegen.

Aktuelle Daten aus Großbritannien und den USA deuten darauf hin, dass elektronische Bücher für Leser an Bedeutung verlieren. In Großbritannien ging der Verkauf von E-Books im Publikumsmarkt 2016 um 17 Prozent zurück, während die Verkäufe von gedruckten Büchern um sieben Prozent zulegten. Bei Kinderbüchern betrug das Wachstum sogar 16 Prozent, berichtet CNN Money unter Berufung auf Angaben der britischen Publishers Association.

Rückgang auch in den USA

Auch in den USA zeigt die E-Book-Verkaufskurve steil nach unten. Nach Angaben der Association of American Publishers gingen die Verkäufe elektronischer Bücher in den erste neun Monaten des vergangenen Jahres um 18,7 Prozent zurück. Der Verkauf von Taschenbüchern legte hingegen um 7,5, der Verkauf von Hardcover-Titeln um 4,1 Prozent zu. Im Vergleich dazu legten E-Books am deutschen Markt im vergangenen Jahr nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels um 4,1 Prozent zu.

Gerätehersteller haben bereits seit längerem mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Die Verkäufe von E-Readern gingen laut den Marktforschern von Euromonitor International seit 2011 um 40 Prozent zurück.