© HELDER ALMEIDA - FOTOLIA

Geprüft
03/03/2014

Fabasoft Cloud erhält TÜV-Zertifikat

Der TÜV Rheinland unterzog die Fabasoft Cloud umfangreichen Sicherheitsanalysen und bescheinigt nun offiziell die hohe Qualität der österreichischen Cloud-Lösung.

Das vom TÜV Rheinland ausgestellte Zertifikat bestätigt den Benutzern, dass die Fabasoft Cloud die Aspekte der Sicherheit, der Funktionalität und der Interoperabilität sowie des Datenschutzes und weiterer rechtlicher Ansprüche erfüllt.

"Fabasoft ist das achte Unternehmen und das erste österreichische Unternehmen, das das Zertifikat vom TÜV Rheinland erhält", bestätigt Hendrik Reese, Experte für Cloud Security bei TÜV Rheinland. Fabasoft befindet sich damit auf Augenhöhe mit Unternehmen wie T-Systems International oder Vodafone Group Services.

Zertifizierungsprozess

"Basis des Zertifizierungsprozesses im Bereich Cloud Security ist ein eigens entwickelter und umfassender Anforderungskatalog für Sicherheit und Compliance. Das Zertifikat 'Certified Cloud Services' orientiert sich an den hohen Anforderungen des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes und am Informationssicherheitsmanagement nach ISO 27001 und am IT-Grundgesetz des BSI", so Reese.

Der Anforderungskatalog für eine TÜV-Zertifizierung setzt sich aus sechs Hauptelementen zusammen. Bei Infrastruktur und Datensicherheit wird vor allem auf Verfügbarkeit und Qualität der Architektur, sowie auf Sicherheit der Systeme und Netzwerke geachtet. Belastbarkeit und Qualität der Betriebsprozesse, sowie effektives Management von gesetzlichen und vertraglichen Verpflichtungen spielen ebenso eine Rolle wie Verantwortlichkeiten, Kompetenzen und kontinuierliche Bereitstellung und Weiterentwicklung des Cloud-Services.

"Cloud-Computing benötigt Vertrauen"

Für Karl Mayrhofer, Geschäftsführer der Fabasoft Cloud stellt Cloud-Computing eine Chance für die europäische IKT-Branche dar, wieder an Relevanz im globalen Wettbewerb zu gewinnen. Angesichts der NSA-Skandale rund um die Enthüllungen von Edward Snowden wurde deutlich, dass die IKT-Branche in Europa einen eigenständigen Weg gehen müsse, so Mayrhofer. Wer sensible Unternehmensdaten auf US-amerikanischen Servern speichert, könne sich vor Industriespionage nicht sicher fühlen.

Dass der Trend hin zu Cloud-Computing unumkehrbar sei, sind sich Reese und Mayrhofer einig. "Damit Unternehmen Cloud-Dienste nutzen, braucht es vor allem Vertrauen in den Service. Dafür sind einheitliche Standards, Transparenz, Sicherheit und Nachhaltigkeit nötig", so Mayrhofer.

"Die Zugriffssicherheit, die Möglichkeit, die Kunden entscheiden zu lassen, wo – in welchem Land – sie ihre Daten speichern wollen, die Rechtssicherheit, die auf europäischen Verträgen basiert und nicht zuletzt die Zertifizierung durch den TÜV-Rheinland zeigen, dass die Fabasoft Cloud auf einem guten Weg ist", stellt Mayrhofer fest.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit Fabasoft.