B2B
18.05.2016

Liland IT will digitales Image heimischer Firmen stärken

Das Kärntner Unternehmen Liland IT will österreichischen Unternehmen beim Aufbau eines Kundendialogs mit eigenem Corporate Branding helfen.

Der Digital Divide ist eine der grundsätzlichen Herausforderungen in den digitalen Agenden von Österreich und ganz Europa. Bestimmte Bevölkerungsteile und Unternehmensgruppen hinken bei der Nutzung von Online-Diensten weit hinter den Innovationsführern hinterher. In Europa verkaufen etwa nur 14 Prozent aller Klein- und mittelgroßen Unternehmen (KMU) ihre Waren oder Dienstleistungen im Internet. Oft mangelt es bereits an einer modernen und innovativen Repräsentation. Das Kärntner Unternehmen Liland IT versucht, diesen Unternehmen zu einem besseren digitalen Image zu verhelfen.

Online- und Offline-Dialog

Liland IT hat sich auf den Dialog zwischen Unternehmen und Kunden spezialisiert. Angeboten werden etwa Soft- und Hardware für das Veranstaltungsmanagement, Organisations- oder Kommunikationswerkzeuge. Das Ziel bei allen Angeboten ist die persönliche Kontaktaufnahme. "Man kann viel in Foren diskutieren, aber es braucht immer reale Treffen", meint Liland IT Geschäftsführer Michael Steindl. "Wir wollen den Aufwand reduzieren, einander im echten Leben zu begegnen."

Die cloudbasierten Dienste von Liland IT werden unter anderem von gleich sechs Bundesministerien genutzt. Auch die offene Technologieplattform (OTELO), auf der sich Privatpersonen rund um Technikthemen vernetzten, wird von Liland IT beliefert. Aber auch außerhalb Österreichs ist Liland IT aktiv. Zur Kundschaft zählen unter anderem nahmhafte deutsche Autohersteller. Pro Tag werden laut Steindl rund 50 Veranstaltungen mit Liland-IT-Software betreut. Bis heute wurden Zu- und Absagen aus 171 Ländern verarbeitet.

Image transportieren

"Bei jeder Veranstaltung ist Personalisierung wichtig. Die Corporate Identiy, das Image müssen damit transportiert werden", meint Steindl. Bei der Kommunikation müssen Unternehmen als kompetent im Online-Umgang wahrgenommen werden. Veranstaltungen können über SMS, E-Mail, Whatsapp und regulärer Post initiiert werden. Auf die Online-Kommunikation müsse eine reelle Erfahrung folgen, die möglichst einfach und nahtlos wahrgenommen wird, ist Steindl überzeugt.

Sein Unternehmen nennt das Prinzip "Liland liquid". Bei Veranstaltungen werden etwa Einladungscodes am Eingang gescannt, der Besucher geht durch eine Barriere und an deren Ende wartet bereits der fertige Besucherpass. Die notwendige Hardware, wie Scanner, Tablets, WLAN, Repeater oder Richtfunk kann bei Bedarf von Liland IT zur Verfügung gestellt werden. Diese Vorgehensweise wurde bereits bei großen Events wie dem GTI-Treffen am Wörthersee oder der Europa-Tournee von DJ Tiesto erfolgreich umgesetzt.

Sicherheit und Leistbarkeit

Auf Sicherheit wird bei der Veranstaltungsplanung viel Wert gelegt. Liland IT hostet die Daten, etwa ganze Kundendatenbanken, bei österreichischen Cloudanbietern. Die Hoheit über die Daten verbleibt beim Kunden. Der Anbieter selbst nimmt keine Weiterverwertung vor. Um die eigenen Maßnahmen gegen Cyberangriffe zu testen, wird ein White Hat Hacker engagiert. Er soll regelmäßig Lücken in den Sicherheitsbarrieren aufspüren und melden.

Bei einer Veranstaltung selbst ist im Notfall keinerlei Internetverbindung notwendig. Die Cloudlösung sieht Steindl als ideal für die Online- und Offline-Kommunikation an. "Sie ist schnell verfügbar, effizient, ausfallsicher und einfach skalierbar."

Österreichischen KMUs will Steindl Mut machen.
Professionell gestaltete Unternehmensauftritte seien nicht so teuer, wie oftmals vermutet werde. "Wir tun sehr viel, um leistbare Software anzubieten."