© Slack

B2B
03/28/2015

Messaging-Dienst Slack wurde gehackt

Die für Unternehmen angebotene firmeninterne Messaging-Lösung Slack ist offenbar Opfer eines Cyberangriffs geworden.

Wie Slack selbst im Rahmen eines Blogposts bekannt gegeben hat, wurde das Unternehmen von Unbekannten gehackt. Dabei konnten sich die Angreifer auch Zugang zu einer Datenbank verschaffen, die die Informationen von Nutzern enthielten. Darunter Nutzernamen, E-Mail-Adressen sowie verschlüsselte Passwörter. Slack erklärte, es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass es den Hackern gelungen wäre, die Passwörter zu entschlüsseln. Als Konsequenz führt Slack mit sofortiger Wirkung zweistufige Authentifizierung und erweiterte Möglichkeiten für Gruppen-Administratoren ein.

Das aufstrebende Unternehmen zählt mittlerweile rund 60.000 Firmenkunden, darunter auch Apple, Google und Amazon. Wie viele der Kunden von dem aktuellen Angriff betroffen sind, wollte Slack nicht angeben, es handle sich jedoch um eine „kleine Anzahl“.

Slack ermöglicht firmeninterne Kommunikation und bezieht auch Informationen von Twitter oder Github, um sie einzubauen. Slack bietet eine Plattform, bei der alles zusammenkommt und durchsuchbar wird.