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Elektronik
01/20/2014

Philips steigt endgültig aus Fernseher-Geschäft aus

Philips litt ähnlich wie die deutsche Loewe schwer unter dem Konkurrenzdruck der koreanischen Rivalen Samsung und LG

Der niederländische Elektrokonzern Philips zieht sich restlos aus dem Geschäft mit Unterhaltungselektronik zurück. Die Holländer geben ihren Anteil von 30 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen mit der chinesischen TP Vision (TPV) an ihren Partner ab, wie die Firmen am Montag mitteilten. Die Mehrheit an seiner TV-Sparte hatte Philips bereits vor drei Jahren an die Asiaten verkauft.

Marke bleibt bestehen

TPV, einer der größten Fernseher-Auftragsfertiger der Welt, darf aber weiterhin die Philips-Marke zum Verkauf seiner Geräte verwenden. Dafür gehen 2,2 Prozent der TV-Verkaufserlöse an Philips.

Philips steckt zum Abschied noch einmal 50 Mio. Euro in das Joint Venture. Als Preis bekommt der Konzern für seine restlichen Anteile maximal 84 Mio. Euro, je nachdem, wie sich das Geschäft nach dem Ausstieg entwickelt.

Konkurrenz

Philips litt ähnlich wie die deutsche Loewe schwer unter dem Konkurrenzdruck der koreanischen Rivalen Samsung und LG, die weltweit fast die Hälfte des Marktes für Flachbildfernseher beherrschen. Ende 2011 zog Philips-Chef Frans van Houten dann den Stecker und übertrug die Mehrheit an der verlustträchtigen TV-Sparte an TPV. Seither konzentriert sich sein Haus auf die Medizintechnik und kleine Haushaltsgeräte wie Rasierer oder elektrische Zahnbürsten.

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