Mehrere Cybertrucks stehen vor einem Wandbild mit futuristischen Kuppeln und Raketen.

Es gibt immer wieder Probleme mit der Arbeitssicherheit bei SpaceX

© REUTERS / Carlos Barria
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SpaceX-Mitarbeiter stirbt auf Starbase, Untersuchung gestartet

Die US-Arbeitsschutzbehörde OSHA untersucht einen Todesfall auf dem Startplatz von SpaceX. Ein Mitarbeiter der "Starbase" in der Nähe von Brownsville im Süden von Texas war am vergangenen Freitag während der Arbeit verstorben. 

Wie der San Antonio Express berichtet, starb das Opfer laut OSHA-Beamten am 15. Mai gegen 4:15 Uhr. Die Polizei hatte gegenüber dem Wall Street Journal später bestätigt, dass es sich um einen SpaceX-Mitarbeiter handelt.

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Genauere Umstände des Todes und die Identität des Verstorbenen sind bisher nicht öffentlich bekannt. SpaceX hat sich bisher noch nicht zu dem Vorfall geäußert. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll das Opfer ein 23-jähriger Mann sein, der von einem losgelösten Rohr am Kopf getroffen wurde. Dabei handelt es sich derzeit aber nur um Spekulationen. Laut TechCrunch dürfte sich die OSHA-Untersuchung über Monate hinziehen. Erst dann werden gesicherte Informationen veröffentlicht.

Eine Gruppe Bauarbeiter in Sicherheitskleidung steht auf einer Baustelle vor einem großen Gebäude.

Arbeiter auf der Starbase

Neuer Starship-Flug geplant

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage vor dem Start der neuen Version seines Starships. Der Flight 12 des größeren Starship v3 war für Mittwoch geplant, wurde jetzt aber auf frühestens Donnerstag, 21. Mai, verschoben. Ob die Verzögerung mit dem Tod des Mitarbeiters zusammenhängt, ist unklar. 

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Es ist nicht das erste Mal, dass SpaceX Probleme mit der Arbeitssicherheit hat. TechCrunch hat bereits 2025 OSHA-Daten analysiert, die zeigten, dass es auf der Starbase zu überdurchschnittlich vielen Verletzungen durch Arbeitsunfälle kommt. Die Zahl sei 6-mal so hoch gewesen wie bei anderen Raumfahrtunternehmen und 3-mal so hoch wie in der Flugzeugbau-Branche. 

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Im Vordergrund ist ein sandiger Boden, im Hintergrund sind Raketen, Gebäude und Kräne zu sehen.

Blick auf die Starbase mit dem Starship auf dem Startplatz

Schwerwiegende Sicherheitsmängel

Auch eine Reuters-Untersuchung hatte 2023 ergeben, dass SpaceX Dutzende Arbeitsverletzungen auf der Starbase nicht gemeldet hatte. 2014 war bereits ein SpaceX-Mitarbeiter auf dem Testgelände in Texas gestorben. Er hatte versucht, eine Lkw-Ladung mit dem eigenen Körper zu sichern, weil keine geeigneten Spanngurte verfügbar waren. Er stürzte und erlitt eine tödliche Kopfverletzung. Seither wurden mindestens 600 Verletzungen gemeldet. Diese waren oft schwer und hatten mitunter Behinderungen zur Folge, wie Schädeltraumata, zerschmetterte Finger, Amputationen und Augenverletzungen. 

Im Jänner hatte die OSHA SpaceX wegen 7 "schwerwiegender" Sicherheitsmängel gescholten, heißt es bei via TechCrunch. Unter anderem habe das Raumfahrtunternehmen einen Kran nicht ausreichend inspiziert, bevor dieser um Juni 2025 zusammenstürzte. SpaceX musste für die Verstöße eine Höchststrafe von 115.850 Dollar (99.611,36 Euro) bezahlen. Das Unternehmen will die Strafe anfechten, selbst wenn es sie nur kaum spüren dürfte. Das Unternehmen wird vor seinem für Juni geplanten Börsengang auf einen Rekordwert von bis zu 1,75 Milliarden Dollar geschätzt.

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