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B2B
05/10/2016

UPC meldet Umsatzsteigerung im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2016/17 konnte UPC seinen Umsatz um 3,9 Prozent auf 85,3 Millionen Euro erhöhen. Die Zahl der TV-Kunden nahm ab, insgesamt stieg die Kundenanzahl aber.

Der Umsatz erhöhte sich um 3,9 Prozent auf 85,3 Mio. Euro. Die Zahl der Abonnements insgesamt sei gegenüber dem Vorquartal um 8.300 auf 1,399. 900 gestiegen, teilte UPC am Dienstag mit. Die Zahl der TV-Kunden sank um 7.100 auf 495.400. Bei Breitband betrug der Zuwachs 3.500 auf 488.400 Abos, bei der Festnetztelefonie waren es plus 7.300 auf 398.600 und beim Mobilfunk plus 4.400 auf 17.400.

Ausbaupläne

UPC ist eine Tochter des internationalen Kabelnetz-Betreibers Liberty Global, der in 14 Ländern vertreten ist und insgesamt 27 Millionen Kunden hat. Mit dem Investitionsprogramm "Autostrada" habe man seit Anfang 2016 in Österreich und in der Schweiz bereits mehr als 5.000 Haushalte erschlossen, heißt es in der heutigen Mitteilung weiter.

UPC habe ehrgeizige Ziele, von denen die Kunden bereits in den kommenden Quartalen profitieren könnten, so CEO Eric Tveter. So werde die Connect Box, die WLAN über 500 Mbit/s möglich macht, aktiv und kostenlos an eine Vielzahl der Kunden gebracht. Gestartet würden zudem Tests der neuen Netztechnologie Gigasphere, womit künftig Surfgeschwindigkeiten von mehreren Gbit/s möglich würden. In Österreich plane UPC die Einführung der TV-Box Horizon. In der Schweiz arbeite man daran, den Kunden "zu einem attraktiven Preis viel mehr Live-Sport bieten zu können".