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Gerücht

Amazon plant Dienstleistungs-Marktplatz

Vom Handwerker bis zum Babysitter soll man über Amazon künftig Dienstleistungen aller Art finden können. Wie Reuters berichtet, plant der Onlinehändler angeblich noch heuer den Start eines eigenen Dienstleistungs-Marktplatzes in den USA. Mit diesem Schritt könnte Amazon die Strategie, zu jedem verkauften Produkt auch eine passende Dienstleistung anzubieten, forcieren.

Gespräche mit Anbietern geführt

Der Start eines Dienstleistungs-Marktplatzes würde einen direkten Angriff auf Kundenbewertungs-Portale wie Yelp und Baumarkt-Ketten bedeuten, die stark in die Verbindung von Dienstleistungs-Anbietern und Kunden investieren. In den vergangenen Monaten hat Amazon angeblich viele Unternehmen kontaktiert, um die Chancen eines entsprechenden Angebots abzuschätzen.

Insbesondere hat Amazon Kontakt mit dem Start-up Thumbtack hergestellt. Thumbtack führt 63.000 Anbieter mit Kunden zusammen.

Profitträchtige Sparte

Durch einen Dienstleistungs-Marktplatz könnte Amazon seine Position als Vermittlungsstelle ausbauen. Bereits heute werden 40 Prozent der Umsätze auf Amazon durch Drittanbieter erzielt. Gerade der Heimwerker-Markt stellt ein profitables Geschäftsfeld dar. Analysten gehen von einem Marktvolumen von 250 bis 400 Milliarden Dollar pro Jahr aus.

Gerade die steigende Verbreitung von Smartphones könnte einem neuen Dienst helfen, da Angebote von Unternehmen und Anfragen von Kunden nun auch von unterwegs bearbeitet werden können.

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