Digital Life
12.02.2015

Blogger veröffentlicht UFO-Akten der US Air Force

Der US-Amerikaner John Greenewald hat 130.000 Aktenseiten von der US Air Force erhalten, wegen eines Rechtsstreits ist aber nur ein Teil davon abrufbar.

Die US Air Force hat von 1945 bis 1969 zahlreiche UFO-Sichtungen protokolliert. Akten darüber hat der US-Hobbyforscher John Greenewald nach jahrelangen Behördenstreitigkeiten erlangt und unter der Bezeichnung "Project Blue Book" veröffentlicht. Insgesamt 130.000 Aktenseiten umfasste das Archiv. Darin sind mehr als 12.000 UFO-Sichtungen dokumentiert. In 700 Fällen konnte die US Air Force keine Erklärung für UFO-Beobachtungen liefern, berichtet Heise.

Die Lektüre wäre ein gefundenes Fressen für Alien-Fans, allerdings kann man derzeit nur einen Bruchteil der Air-Force-Akten sehen. Die Webseiten ancestry.com und deren Ableger fold3.com, der alte militärische Akten veröffentlicht, haben einen Verbreitungsrechts-Anspruch gestellt und drohen Greenewald mit Klagen. Greenewald lehnt den Anspruch unter Verweis auf öffentliches Gut ab, hält aber vorerst den Großteil der UFO-Akten zurück.

Was in den UFO-Akten vollständig fehlt, ist der berühmte Roswell-Zwischenfall, der im Jahr 1947 stattfand. Dabei soll ein UFO nahe der Kleinstadt Roswell im US-Bundesstaat New Mexiko abgestürzt sein. Diese und andere Akten wurden John Greenewald mit Verweis auf die höchste Geheimhaltungsstufe vorenthalten.