BYD-Auto in der Fabrik
BYD kämpft mit akuten Akku-Engpässen
Wie der BYD-Chef Wang Chuanfu bei einer Konferenz am Freitag mitteilte, kämpft der chinesische E-Autohersteller mit Akku-Engpässen. Ihm zufolge erlebt das Unternehmen derzeit eine derart hohe Nachfrage nach Neuwagen, dass nun die Batterien knapp werden. Das berichtet das chinesische Portal IThome.
Laut CarNewsChina liegen die Engpässe Branchenexperten zufolge an der enormen Nachfrage nach neueren BYD-Modellen in China, die die neue BYD Blade Battery mit Super-Schnellladefunktion enthalten. Diese Fahrzeuge können nach Angaben von BYD in 5 Minuten von 10 auf 70 Prozent laden, in rund zehn Minuten sogar auf bis zu 90 Prozent.
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Stockende Auslieferung
Laut Marktanalysten konnte BYD bereits Tausende Fahrzeuge mit dieser stark nachgefragten Batterie nicht wie ursprünglich angekündigt ausliefern, darunter Modelle wie der Fang Cheng Bao Tai 7 EV und der Denza Z9. Offiziell bestätigt hat BYD diese Zahlen bislang jedoch nicht.
Die neue Zellchemie der zweiten Generation der Blade Battery stellt hohe Anforderungen an die Produktion. Gleichzeitig bringt BYD derzeit ungewöhnlich viele neue Modelle auf den Markt. Der Akku-Engpass ist daher kein Zeichen dafür, dass es für BYD schlecht läuft. Vielmehr ist die Nachfrage so hoch, weil China gerade einen Technologiesprung bei Elektroautos erlebt.
Der neue Akku wurde am 5. März offiziell vorgestellt. Gleichzeitig forciert BYD in China den Ausbau eines Schnellladenetzes: Bis Ende 2026 sollen landesweit 20.000 Ladestationen entstehen.
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Akku-Produktion in Europa?
Wegen der enormen Nachfrage nach Fahrzeugen mit der neuen Blade Battery sieht sich BYD offenbar auch nach neuen Produktionsstandorten im Ausland um. Medienberichten zufolge soll es Gespräche mit europäischen Automobilherstellern geben, die freie Produktionskapazitäten haben.
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