BYD: Feststoffakkus sind kein Ersatz für normale Lithium-Akkus
Feststoffakkus stehen kurz vor der Massenproduktion, müssen aber noch einige Hürden nehmen. So schätzt es jedenfalls Lian Yubo ein, der wissenschaftliche Leiter beim chinesischen E-Autohersteller BYD. Die All-Solid-State-Akkus befänden sich in einer "kritischen Phase" und damit vor dem Durchbruch, sagte er auf einer Konferenz, berichtet Electrek.
Jetzt müssten Autohersteller eine Brücke schlagen zwischen der neuen Technologie und den Bedürfnissen der Konsumenten nach Reichweite, Lebensdauer, Sicherheit, Umweltbewusstsein und Ladegeschwindigkeit. Dabei seien Feststoffakkus nicht der einzige Weg zu neuen Batterie-Technologien.
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Ergänzen statt ersetzen
Für Lian liegt die nahe Zukunft in einer Kombination alter und neuer Technologie. Statt sich nur noch auf Feststoffakkus zu konzentrieren, liege großes Potenzial darin, auch Lithium-Ionen-Akkus zu verbessern, etwa bei der Energiedichte. Feststoffakkus seien demnach kein Ersatz für Flüssigbatterien. Vielmehr würden sich die beiden Technologien ergänzen und zusammen die E-Mobilität voranbringen, sagt Lian.
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BYD strebt eine Massenproduktion seiner Schwefel-Feststoffakkus für 2030 an. Mit dem Lithium-Ionen-Akku Blade Battery 2.0 sollen die damit ausgestatteten Luxus-E-Autos eine Reichweite von mehr als 1.000 km haben. 2027 sollen dann die ersten Fahrzeuge mit Feststoffakku, ebenfalls unter den Luxus-Submarken Yangwang und Denza, auf den Markt kommen. Das allerdings nur in begrenzter Stückzahl. Schneller ist die Konkurrenz bei Changan, wo noch 2026 die ersten Fahrzeuge produziert werden sollen.
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