Digital Life
04/25/2013

Computerspielpreis für "Chaos auf Deponia"

Der Hamburger Spieleentwickler Daedalic hat für den zweiten Teil der Spieletrilogie „Chaos auf Deponia“ am Mittwochabend den Deutschen Computerspielpreis für das beste deutsche Spiel erhalten. Im Gegensatz zum Vorjahr entschied sich die Jury damit für ein unverfängliches Adventure, das kaum zum Politikum werden dürfte.

Mit "Chaos auf Deponia" gewinnt ein Point-and-Click-Adventure, das laut Jury durch verrückte knifflige Rätsel, seinen schwarzen Humor und die hervorragend vertonten Dialoge unterhalte. Die detailreiche, handgezeichnete Grafik sei liebevoll umgesetzt, die Musik toll produziert und die technische Umsetzung gelungen. Der ebenfalls nominierte Shooter "Spec Ops: The Line" ging hingegen leer aus. Im Vorjahr kam es nach der Verleihung zum politischen Skandal, da der Shooter Crysis 2

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Chaos auf Deponia

Chaos auf Deponia

Chaos auf Deponia

Weitere Preisträger
Als bestes Serious Game erhielt „Menschen auf der Flucht“ der Potsdamer Entwickler Serious Games Solution einen Preis. Bei dem Titel geht es um den Bürgerkrieg im Kongo. Auf einer multimedialen Reise können Jugendliche die Wirren des Krieges nacherleben. Das Spiel sei preiswürdig, weil es die Problematik und das Leid von Flüchtlingen durch seine virtuelle Realität „emotional nachvollziehbar“ mache, urteilte die Fachjury.

Als bestes Nachwuchskonzept wählte die Jury „GroundPlay“ der Hamburger Hochschule HAW. Bestes Kinderspiel wurde „Meine 1. App“ von appp media. Auszeichnungen erhielten auch „Tiny & Big: Grandpa`s Leftovers“ von Black Pants Studio (bestes Jugendspiel), „World Wonders - The Towers of Babel“ von Games in Flames (bestes mobiles Spiel) und „Forge of Empires“ von InnoGames (bestes Browserspiel).

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