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Bericht

Deutsche Anwälte wollen weitere Porno-Streamer abmahnen

Gegenüber dem Spiegel sagt Thomas Uhrmann, dass seine Kanzlei weiterhin Abmahnschreiben an Konsumenten geschützter, unrechtmäßig gestreamter Pornovideos verschicken wird. Der Anwalt ist der Meinung, dass das Vorgehen seiner Firma rechtskonform ist. Er werde seinen Kunden, den Inhabern der Rechte für die pornografischen Inhalte, weiterhin zu Abmahnungen raten.

Sollten die Gerichte entscheiden, dass das Vorgehen der Anwälte nicht gerechtfertigt ist - was einige Zeit dauern würde - will sich Uhrmann alternative Schritte für seine Mandanten ausdenken. Etwaigen Anzeigen gegen ihn selbst sieht der Anwalt gelassen entgegen. Abgemahnete Internet-Nutzer hätten auch bei früheren Fällen, in denen es um Filesharing ging, schon versucht, strafrechtlich gegen ihn vorzugehen. Die Verfahren seien allesamt eingestellt worden.

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