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Ankündigung

E-Card als Befundsystem für Operationen

Das neue Befundsystem habe sich in Salzburg bereits bewährt und wird nun österreichweit zur Verfügung gestellt, erklärte Volker Schörghofer, stv. Generaldirektor im Hauptverband, gegenüber „Ö1“ am Sonntag. Der Arzt bekomme über das Expertensystem einen genauen Plan, welche Untersuchungen vor einer OP durchzuführen sind. Doppeluntersuchungen würden dadurch vermieden, so Schörghofer. Dies spare dem Gesundheitssystem Kosten und könne die Qualität steigern.

Weiterhin viel Skepsis

Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA), die in den kommenden Jahren schrittweise realisiert und ausgeweitet wird, stößt bei Ärzten, aber auch vielen Bürgern auf Skepsis. Die seit Anfang 2014 bestehende Möglichkeit, sich abzumelden, haben bislang etwa 100.000 Menschen genutzt. „Die Angstmache der Ärzte habe bewirkt, dass sich mehr Menschen abmelden möchten, als wir gerechnet haben", kommentierte ELGA-Geschäftsführerin Susanne Herbek die erste Flut an Abmeldungen.

Bei den Betreibern zeigt man sich dennoch optimistisch, dass ELGA ein Erfolg wird. Schätzungen gehen davon aus, dass sich bis zu 800.000 Menschen abmelden könnten. Die ELGA-Geschäftsführerin selbst sprach kürzlich von vier bis neun Prozent der Bevölkerung und verwies darauf, dass die Bevölkerung die geplanten Funktionen überwiegend positiv beurteile.

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