Ford-Logo an einem Fahrzeugheck.

Ford gehört zu den größten Autoherstellern weltweit (Symbolbild).

© Robin Mathlener / Unsplash
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Digital Life

KI war doch nicht so gut: Ford stellt Menschen wieder ein

Seit generative KI allgemein verfügbar geworden ist, versuchen Großkonzerne damit Angestellte zu ersetzen, um ihre Profite zu erhöhen. Es traf zunächst die Bürojobs, doch auch vor der Industrie machte dieser Trend nicht halt.

Der US-Autohersteller Ford versuchte, mittels KI unter anderem seine Qualitätskontrolle zu automatisieren. Doch die Qualität stimmte am Ende eben nicht – mit teuren Konsequenzen: Produktrückrufe und Garantiefälle summierten sich in Milliardenhöhe.

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Wie der Hersteller kürzlich gegenüber Bloomberg erklärte, hat er daher seine Strategie geändert und 350 erfahrene Ingenieure und Ingenieurinnen eingestellt. Viele davon sind ehemalige Ford-Angestellte oder waren zuvor für Zulieferer tätig.

Kleinlauter Manager

„Künstliche Intelligenz ist ein fantastisches Werkzeug, aber es ist nur so gut wie die Information, die man nutzt um sie zu trainieren“, betont Charles Poon, der seit November für die Fahrzeugentwicklung bei Ford verantwortlich ist, gegenüber Bloomberg.

Seine Erklärung, doch wieder Menschen einzustellen, klingt beinahe kleinlaut: „In den vergangenen Jahren haben wir der Erfahrung unserer kompetentesten Ingenieure, die uns bereits über viele Produktzyklen hinweg begleitet haben, nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie wir es hätten tun sollen.“

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Laut Bloomberg ist Ford der Autohersteller mit den meisten Rückrufen in den USA. Das Unternehmen erwartet allein 2026 damit verbundene Kosten in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. In Zukunft soll dies durch die wieder angestellten Ingenieurinnen und Ingenieure abnehmen.

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