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Uh-Oh!

ICQ 10: Das Urgestein der Chat-Messenger ist zurück

Uh-Oh! Wer Ende der 90er online war, kennt das markante Geräusch noch, das das Eintreffen einer neuen ICQ-Nachricht akustisch verkündete. Durch zahlreiche Konkurrenz-Messenger, wie von Microsoft, AOL und Yahoo, sanken die Userzahlen nach und nach. Der Sargnagel kam in der Form von Facebook und WhatsApp.

Jetzt meldet sich der Messenger-Dienst mit ICQ 10 zurück. Die Desktop-Windows-Version wurde überarbeitet, das Design erinnert ein wenig an Google Hangouts. Es sind jetzt Gruppenchats möglich, sowie „High Quality“ Video-Chats. Dateien können mit einer Größe von bis zu 4 GB übertragen werden. Dateien können auch in Gruppen-Chats und über die Apps geteilt werden.

Sticker

Das Chat-Protokoll wird zwischen allen Versionen der App synchronisiert, die für Windows, OS X, iOS und Android verfügbar ist. Auch die Notification-Einstellungen werden übernommen.

In der Windows-Version gibt es neue Sticker. Diese stehen auch in den Mobile-Apps zur Verfügung, allerdings müssen dort einige Sets erst kostenlos heruntergeladen werden, was aber nicht mehr als ein paar Sekunden dauert. Gleichgeschlechtliche Emojis gibt es nicht – dafür aber ein Sticker-Set mit mehreren Kuss-Stickern und einem Sex-unter-der-Dusche-Sticker.

ICQ steht für „I seek you“ und wurde im November 1996 vom israelischen Startup Mirabilis veröffentlicht. Im Juni 1998 kaufte AOL das Unternehmen für 407 Millionen US-Dollar. In seiner besten Phase hatte ICQ 100 Millionen User. Ende April 2010 wurde ICQ für 187,5 Millionen US-Dollar an Mail.ru verkauft.

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