Selbstfahrende Autos bereiten vielen Konsumenten Unbehagen

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Digital Life
10/11/2016

Künstliche Intelligenz: Nutzer wollen Oberhand behalten

Die Mehrzahl der Verbraucher will sich einer Studie zufolge das Denken von elektronischen Helfern künftig abnehmen lassen.

Zwar fanden 63 Prozent der Befragten künstliche Intelligenz in elektronischen Geräten der Zukunft interessant. 84 Prozent halten es aber für wichtig, dass intelligente Haushaltsroboter, smarte Autos oder Medizin-Elektronik den Menschen nur assistieren - und dabei in Grenzen bleiben. Das ergibt sich aus dem Trend-Index zur Messe electronica (8. bis 11. November), der am Dienstag in München vorgestellt wurde. Dafür wurden 7000 Verbraucher in sieben Ländern, darunter Deutschland, online befragt.

Unbehagen bei selbstfahrenden Autos

Der Wunsch, auch künftig die Oberhand über die Elektronik behalten zu wollen, zeigte sich demnach etwa beim Thema selbstfahrende Autos: 54 Prozent der Befragten ist unwohl bei der Vorstellung, dass ein smartes Auto der Zukunft das Steuer übernehmen will und eigenständig zum Ziel fährt. Positiv sehen die Befragten dagegen die Idee, dass solche Autos wie elektronische Fahrlehrer den Straßenverkehr sondieren und dem Fahrer beispielsweise assistieren könnten, wenn dieser einen Fehler macht. Eine solche Assistenzleistung werteten 60 Prozent der Teilnehmer positiv.