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USA Mann hackte Gefängniscomputer, um Freund zu entlassen.

US-Gefängnis (Symbolbild)
US-Gefängnis (Symbolbild) - Foto: AP/Jaime Dunaway
Ein 27-Jähriger hat die Computersysteme eines US-Gefängnisses angegriffen und die Daten eines Freundes geändert, um eine frühere Entlassung zu erwirken.

Weil die Änderungen der Daten Gefängnisbediensteten auffielen, flog der Betrug auf. Dem 27-Jährigen droht nun selbst eine Haftstrafe. Vor einem US-Bundesgericht bekannte sich der Mann vergangene Woche schuldig, Schadsoftware, Phishing- und Social-Engineering-Techniken zum Einsatz gebracht zu haben, um Zugang zu dem Computersystem des Gefängnisses in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan zu erhalten, berichtet HackRead.

Der Mann überredete Gefängnisbedienstete per Telefon Schadsoftware herunterzuladen, die es ihm ermöglichte in das Computersystem einzudringen. Dort änderte er nicht nur die Entlassungsdaten eines Freundes, sondern verschaffte sich auch persönliche Daten von Gefängnisangestellten. Daneben richtete er auch eine Fake-Website ein, um Passwörter für die Gefängnis-Website mittels Phishing abzugreifen. Insgesamt verursachte der Angreifer laut den US-Behörden einen Schaden von 230.000 Dollar.

Dem FBI war der Mann bereits vor zwei Jahren im Zusammenhang mit einer falschen Bombendrohung aufgefallen. Ihm droht nun eine Haftstrafe von zehn Jahren sowie eine Geldstrafe von 250.000 Dollar.

(futurezone) Erstellt am 06.12.2017, 13:57

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